Schüleraustausch USA: 6 Punkte, wie oft Gastfamilien-Wechsel im Auslandsjahr vorkommen und wie kann man vorbeugen kann

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1 Der Gastfamilien-Wechsel im Schüleraustausch USA. Die Erfahrungsberichte der ehemaligen Austauschschüler zeigen immer wieder: Das reibungslose Zusammenleben mit der Gastfamilie ist im Alltag sehr wichtig für den Schüleraustausch. Es kommt aber nicht selten vor, dass die Austauschschüler die Gastfamilie wechseln. Wie oft ist das der Fall und was sind die Gründe?
2 Welche Rolle hat die Gastfamilie für ihre Austauschschüler in den USA? Familien mit Eltern und zwei Kindern können genauso Gastfamilien sein wie Erwachsene aller Altersstufen oder Alleinerziehende. Außer der Wohnung sorgt die Gastfamilie für die Ernährung der Schüler. Sie übernimmt auch Elternfunktionen und soll Ansprechpartner in allen Lebenslagen sein. Die meisten Gastfamilien behandeln die Gastschüler wie eigene Kinder.
3 Welche Gründe haben die Gastfamilien-Wechsel im Schüleraustausch USA? Gründe können Veränderungen der Lebensbedingungen der Gastfamilie sein. Kritisch wird es oft auch, wenn die Zeit für die Betreuung der Schüler fehlt, etwa wenn die Gasteltern viel arbeiten müssen. Auf der anderen Seite kommt es vor, dass die Austauschschüler mit den Gasteltern und ihrem Lebensstil Probleme haben und sich nicht anpassen können. Es kommt auch vor, dass die Profile der Familie und der Schüler nur bedingt zusammen gepasst haben, die Austausch-Organisation im Moment aber keine Alternative hatte und die Zuordnung trotzdem vorgenommen hat in der Hoffnung, dass im Alltag keine Probleme entstehen.
4 Gastfamilien-Wechsel im Schüleraustausch in den USA Classic Programmen. Beim USA CLASSIC Programm ist der Anteil der Gastschüler, die während ihres Auslandsjahres mindestens einmal die Gastfamilie wechseln, relativ hoch. Seriöse Schätzungen reichen bis zu 30% eines Jahrgangs. Hier liegt die Vermutung nahe, dass bei der Zuordnung von Schülern und Gastfamilien Kompromisse gemacht wurden, um allen Schülern einen Platz geben zu können. Dazu muss man wissen: Im CLASSIC Programm bekommt die US-Familie kein Geld für die Austauschschüler. Oft engagieren sich in den USA Familien für den Schüleraustausch, weil sie eine bestimmte Werteorientierung wichtig finden. Dies kann sehr konservativ sein und einen großen Unterschied zu den Verhältnissen aufweisen, die die Schüler aus Deutschland kennen. Außerdem ist die Verbindung zwischen der Austausch-Organisation und der Gastfamilie manchmal recht lose: Bei den CLASSIC Programmen suchen die Austausch-Organisationen eine Schule und eine Gastfamilie in der Nähe; teilweise geschieht das über öffentliche Werbung.
5 Gastfamilien-Wechsel im Schüleraustausch in den USA SELECT-Programmen. Dem gegenüber ist die Anzahl der Wechsel bei Schülern in den USA SELECT Programmen sehr gering. Hier gibt es mehrere grundlegende Unterschiede. Die Gastfamilien werden von der jeweiligen High School angeworben, d.h. hier gibt es eine enge Bindung. Die Gastfamilien bekommen normalerweise eine finanzielle Entschädigung für ihre Ausgaben. Auch dies trägt dazu bei, dass die Verbindlichkeit der Vereinbarung mit der Gastfamilie höher ist. Im Ergebnis kann man sagen: Die Auswahl der Gastfamilien ist präziser und deren Interesse am reibungslosen Ablauf höher. Bei SELECT-Programmen kann man auch davon ausgehen, dass die Austausch-Organisationen besonders darauf sehen, dass die Profile gut zusammen passen.
6 Gastfamilien-Wechsel vermeiden durch Auswahl der Austausch-Organisation USA. Die Auswahl der Austausch-Organisation kann beeinflusse, wie hoch das Risiko eines Gastfamilien-Wechsels wird. Wenn man ins Internet sieht, stellt man fest: Es gibt sehr viele Anbieter. Darunter nicht nur gute und seriöse Firmen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Dafür ist es am einfachsten, wenn man eine vor-selektierte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal: (schueleraustausch-portal.de/organisationen). Vor der Entscheidung sollte man mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die Deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de