Volkshochschulen setzen faktenbasierten Dialog gegen Verschwörungsmythen und Radikalisierung / Deutscher Volkshochschul-Verband wirkt mit beim 26. Deutschen Präventionstag

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Wie beugen wir gesellschaftlichen Spaltungs- und Radikalisierungstendenzen in Zeiten von Krise und Verunsicherung vor? Dieser Frage widmet sich der diesjährige Deutsche Präventionstag am 10. und 11. Mai in Köln. Der weltweit größte Jahreskongress für das Arbeitsgebiet der Präventionsarbeit bietet in hybrider Form eine internationale Plattform zum interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch. Als einer der Kooperationspartner rückt der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) die präventive Wirksamkeit von Bildung und lebenslangem Lernen in den Fokus.

Verbandsdirektorin Julia von Westerholt wird den DVV auf dem Eröffnungspanel vertreten. Die Eröffnungsveranstaltung findet am 10. Mai von 10:30 bis 12:00 Uhr statt. Im Panel diskutieren außerdem Pia Lamberty, Sozialpsychologin, und Dr. Kathrin Lorenz, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), über das Thema “Prävention orientiert! Vorbeugung von Krisen und Krisenmanagement”. Die Diskussion wird per Live-Stream übertragen. Informationen zum Zugang zur Veranstaltung erhalten Sie auf der Homepage des Präventionstages (https://www.praeventionstag.de/nano.cms/jahreskongress).

“Krisen wie die gegenwärtige Corona-Pandemie verunsichern viele Menschen. Diese Verunsicherung macht empfänglich für vereinfachende Verschwörungsmythen und fördert den Rückzug in Filterblasen, in denen Fake News verbreitet und Fakten ausgeblendet werden”, sagt DVV-Direktorin von Westerholt und fügt hinzu: “Volkshochschulen bieten Menschen aller Altersgruppen die Gelegenheit zum Austausch über die eigene Verunsicherung, um faktenbasierte Antworten auf die eigenen Fragen zu finden.”

Neben der Teilnahme am Eröffnungspanel ist der Dachverband der rund 900 Volkshochschulen in Deutschland mit einem digitalen Projektstand beim Deutschen Präventionstag präsent. Dort informieren die Zentralstelle für Politische Jugendbildung im DVV und das Projekt Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (PGZ) über ihre Arbeit und ihre Materialien für die Bildungsarbeit. Im Rahmen eines Kurzvortrags stellt Johanna Kranz, Leiterin der Zentralstelle für Politische Jugendbildung beim DVV, das “Handlungskonzept zur Umsetzung primärpräventiver Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene an Volkshochschulen” vor.

Die Zentralstelle für Politische Jugendbildung des DVV fördert mit Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes Maßnahmen im Bereich Politische Jugendbildung an Volkshochschulen. Das bei der Zentralstelle angesiedelte Projekt Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (PGZ) verfolgt das Ziel, die bundesweite Struktur der Volkshochschulen im Bereich der Extremismusprävention zu stärken und Präventionsformate in vhs-Bildungsangebote zu implementieren.

Der 26. Deutsche Präventionstag steht unter dem Motto “Prävention orientiert! … planen … schulen … austauschen …”.

Weitere Informationen:

Zentralstelle der Politischen Jugendbildung im DVV: https://www.volkshochschule.de/politischejugendbildung

Projekt Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (PGZ): www.volkshochschule.de/pgz

Handlungskonzept zur Umsetzung primärpräventiver Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene an Volkshochschulen: https://www.volkshochschule.de/verbandswelt/projekte/PGZ/publikationen/handbuch.php

Pressekontakt:

Deutscher Volkshochschul-Verband e. V.
Johanna Kranz
Leiterin der Zentralstelle für Politische Jugendbildung beim DVV
Tel.: 02 28 / 9 75 69 – 172
E-Mail: kranz@dvv-vhs.de

Original-Content von: Deutscher Volkshochschul-Verband, übermittelt durch news aktuell

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