WEDNESDAY FOR SMARTNESS: Studierende der HdWM mit neuartigem Format für Dialog und informellem Austausch

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MANNHEIM. Eine studentische Initiative der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) kreierte ein völlig neues Kommunikations-Format: WEDENESDAY FOR SMARTNESS. Die Initiative geht auf das Engagement des HdWM-Studenten Christopher Schertz zurück, der mit Unterstützung von Prof. Dr. Hans Rüdiger Kaufmann, Studiengangsleiter Management & Unternehmensführung, den Event geplant hatte. Zur Auftakt-Veranstaltung Ende Oktober konnte die Präsidentin der HdWM, Prof. Dr. Perizat Daglioglu, über 50 Interessierte begrüßen, die sehr gespannt waren auf die Keynotes der vier Speaker und die anschließende Dialogrunde.

Prof. Daglioglu betonte, dass das neue Format aufgrund studentischer Initiative entstanden ist, was sie besonders stolz mache. „Die Idee dabei ist es, einen informellen, aus verschiedenen Perspektiven geführten Austausch zwischen Studierenden und Speakern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Hochschule zu etablieren“. Die erste Veranstaltung stand unter dem Motto: SMART LEADERSHIP.

Master-Absolventin Julia Brasch: „German Leaders in Global Virtual Teams“

Erste Vortragende war HdWM-Master-Absolventin Julia Brasch M.A., die das Thema „German Leaders in Global Virtual Teams“ ausführlich beleuchtet hat und Gegenstand ihrer Master-Thesis war. Als einen wichtigen Baustein stellte sie das Vorhaben dar, wie Personengruppen, die durch räumliche Entfernung und zeitlichen Unterschied getrennt sind und über moderne Kommunikationsmittel zusammengebracht wurden, um an voneinander abhängigen Aufgaben zu arbeiten, und dabei ein gemeinsames Ziel erreichen.

Forschungsergebnisse haben aufgrund von Literatur-Recherchen ergeben, dass Führungskräfte sich in Leadership-Rollen flexibel zeigen sollen, um auf unterschiedliche Situationen und Rollen angemessen reagieren zu können. Mitarbeiter benötigen eine Kombination aus beziehungsorientiertem und aufgabenorientiertem Verhalten. Wobei sich mehr als 2/3 der Befragten sich dieser Feststellung verschrieben haben.

Thomas Dehghan: „Smart Leadership: Wie übereinstimmende Werte Kultur schaffen“

Im Weiteren ging Thomas Dehghan, MBA, auf das Thema „Smart Leadership: Wie übereinstimmende Werte Kultur schaffen“ ein. Dehghan ist selbstständiger Berater für die Themen Kommunikation und Unternehmenskultur. Schwerpunkte seiner Ausführungen waren der Weg über die Unternehmenswerte hin zu den persönlichen Werten der Mitarbeiter und daraus folgend ein WERTvolles Unternehmen.“

Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa über „Smart intercultural Leadership“

Das Thema „Smart intercultural Leadership“ behandelte die Vizepräsidentin Internationales, Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa. Der Bereich Interkulturelles ist ihr ein ganz wichtiges Anliegen, verfügt hier über höchste Expertise. In ihrem Vortrag zeigte Prof. Sanchez Bengoa auf, dass es bei der Globalen Führung auf drei wesentliche Einflussgrößen ankomme, nämlich: das richtige Mindset, gegenseitiges Vertrauen und ein ausgewogenes, zukunftsorientiert aufgebautes Social Network.

Prof. Dr. Rupert Felder trägt über „Leadership 4.0“ vor

Der Personalleiter der Heidelberger Druckmaschinen AG, Professor Dr. Rupert Felder, berichtete über den Transformationsprozess des Maschinenbauers hin zu „smart printing“. Passend zur inhaltlichen Linie der Veranstaltung verdeutlichte Felder die Anforderungen durch die Digitalisierung an die Produkte und Produktion. Ausgehend von der Veränderung der Arbeitswelt durch Substituierung einzelner Tätigkeiten schilderte Felder die Anforderungen an Kenntnisse und Fähigkeiten einer Belegschaft. „Der Wandel in der Berufswelt erfasst alle Bereiche“, so Felder und verwies auf die veränderten Lerninhalte etwa in der Berufsausbildung. Verantwortung, Eigenständigkeit, Kreativität und Netzwerk seien die prägenden Faktoren für die Veränderung im digitalen Zeitalter. „Feed back ist die Währung smarter Prozesse“, sagt Felder, der auf zahlreiche Beispiele einer feed-back-Kultur verwies. Es gelte, die Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu erhalten. Dieser Herausforderung müsse sich das Unternehmen im digitalen Wandel stellen, so Felder, der auch Kuratoriumsvorsitzender der HdWM ist. Auf dem Foto: (v.li.): Thomas Dehghan, Prof. Perizat Daglioglu, Julia Brasch, Prof. Dolores Sanchez Bengoa, Christopher Schertz. Prof. Dr. Rupert Felder fehlt, er kam MInuten später.
Text & Foto: Franz Motzko

Weitere Informationen unter:
https://www.hdwm.de

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