Weltweiter Vergleich der Englischkenntnisse: Dänen sprechen am besten – Deutschland holt auf

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Von allen nicht muttersprachlichen Sprechern weltweit, beherrschen
erwachsene Dänen die englische Sprache am besten – gefolgt von den
Niederländern und den Schweden. Deutschland nimmt im Ranking den
zehnten Platz ein und konnte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um
vier Positionen verbessern. In fast allen Ländern schneiden Frauen
besser ab als Männer.

Dies sind die Ergebnisse der vierten Ausgabe des EF English
Proficiency Index (EF EPI), einer in 63 Ländern durchgeführten Studie
des Sprachexperten Education First. Insgesamt hat das Unternehmen die
Englischkenntnisse von 750.000 erwachsenen Personen getestet.

Während die nordischen Länder Europas im globalen Vergleich am
besten abschneiden, liegen Nordafrika und der Mittlere Osten im
Ranking ganz hinten. Auf den ersten zehn Positionen sind
ausschliesslich europäische Länder zu finden. Das Englischniveau
ihrer Bürger liegt mit Abstand weltweit an der Spitze und
gleichzeitig lassen sich hier weiter Fortschritte beobachten.
Insgesamt zeigt der Vergleich mit den Ergebnissen der letzten Jahre,
dass Länder, deren Bevölkerung bereits über gute Sprachkenntnisse
verfügt, diese kontinuierlich verbessern. Die Einwohner von Staaten
mit einem geringen Ausgangsniveau erweitern dagegen ihren
Kenntnisstand kaum oder gar nicht.

Die grösste Bandbreite existiert dabei in Asien: Hier reicht das
Spektrum von ganz geringen bis hin zu guten Kenntnissen. Aber auch
der Vergleich mit den früheren Testergebnissen zeugt hier von
Stagnation in manchen Ländern bis hin zu sehr deutlichen
Verbesserungen in anderen. So haben Indonesien, Thailand und Vietnam
weltweit die grössten Fortschritte bei den Englischkenntnissen ihrer
Bürger erzielen können. Indonesien etwa kann inzwischen sogar mit
Hong Kong, Japan und Taiwan mithalten.

Die Bewohner fast aller Länder in Südamerika, dem Mittleren Osten
und Nordafrika verfügen über geringe bis sehr geringe englische
Sprachkenntnisse. Nur Argentinien, die Dominikanische Republik und
die Vereinigten Arabischen Emirate heben sich mit einem mittleren
Englisch-Sprachniveau deutlich von den anderen Staaten ab.

Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen erneut, dass
Englischkenntnisse in direktem Zusammenhang mit der
Wettbewerbsfähigkeit eines Landes stehen. Das Niveau, mit dem die
Bewohner eines Landes diese globale Sprache beherrschen, spiegelt
sich auch in der Höhe der Gehälter und des Lebensstandards wider. Die
Ergebnisse des „Ease of doing Business-Index“, der die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Länder vergleicht, gehen
ebenfalls mit der Qualität der Englisch-Sprachkenntnisse der
Bevölkerung des jeweiligen Landes einher. Gleiches gilt für den
Umfang, in dem eine Volkwirtschaft Aussenhandel betreibt. Diese
ökonomischen Zusammenhänge haben sich in bisher allen EF EPI-Studien
konstant gezeigt.

„Die Ergebnisse der aktuellen Studie geben erneut Anlass zum
Nachdenken über den weltweiten Stellenwert des Englischunterrichts in
Schulen und Hochschulen. Denn die Qualität der Sprachkenntnisse hängt
eindeutig mit wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren zusammen. Um
wettbewerbsfähig zu werden oder zu bleiben, sind hier in einigen
Ländern Reformen im Bildungswesen unumgänglich“, sagt Niklas Kukat,
Geschäftsführer von EF in Deutschland.

Bereits jetzt werden die Daten für den nächsten EF EPI gesammelt.
Dabei kommt zum ersten Mal der neue EF-Standard-Test (EFSET) zum
Einsatz, der weltweit einzige kostenlos zugängliche standardisierte
Englischtest. Der EFSET wurde im September dieses Jahres eingeführt,
um den zwei Milliarden Englischlernenden weltweit ein
aussagekräftiges Werkzeug an die Hand zu geben, ihre Sprachkenntnisse
einzustufen. Das Angebot richtet sich an Schulen, Unternehmen und
öffentliche Einrichtungen, denen bisher nur kostenpflichtige
Testmöglichkeiten zur Verfügung standen.

Die komplette Studie finden Sie hier: http://www.ef.de/epi

Über EF Education First

1965 mit der Mission gegründet, sprachliche, kulturelle und
geografische Barrieren niederzureissen, ist EF das weltweit führende
Unternehmen im privaten Bildungssektor im Bereich der internationalen
Bildung. EF (http://www.ef.de) hat schon Millionen von Schülern dazu
verholfen, eine neue Sprache zu lernen, während sie ins Ausland
gereist sind. Mit einem Netzwerk von weltweit 500 Schulen und Büros,
spezialisiert sich EF auf Sprachtraining, Bildungsreisen, akademische
Abschlüsse und kulturelle Austauschprogramme. Das Unternehmen
ermittelt jedes Jahr den English Proficiency Index (EPI), der das
englische Sprachniveau von Erwachsenen auf der ganzen Welt misst und
vergleicht (http://www.ef.de/epi).

Pressekontakt:
Kontakt: EF Education (Deutschland) GmbH, Niklas Kukat,
Geschäftsführer (Country Manager), Königsallee 92a , 40212,
Düsseldorf,
Tel. +49-(0)211-688-57-0, E-Mail: ef.duesseldorf@ef.com;
Pressekontakt:
Carmen Behrens, Conosco – Agentur für PR und Kommunikation, Telefon:
+49-(0)211-16025-30, E-Mail: behrens@conosco.de; Charlotta Falk,
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