Zwei Drittel der Eltern mussten ihre Digitalgeräte während Lockdown mit ihren Kindern teilen

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Drei von vier Deutschen glauben, dass Kinder digitale Geräte wie ein Smartphone, einen Computer oder ein Tablet brauchen, um mit der Zeit Schritt zu halten und nicht sozial ausgeschlossen zu sein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage*, die der führende Online-Marktplatz für gebrauchte und wiederaufbereitete Elektronik Back Market (http://www.backmarket.de) zum Schulstart erhoben hat. 85 Prozent finden, dass es ab einem bestimmten Schulniveau sehr kompliziert wird, dem Unterricht ohne digitale Ausrüstung von zu Hause aus zu folgen. Und 84 Prozent glauben, dass Smartphones, Tablets und Computer sehr nützlich sind, um sich in der Schule zu organisieren – unter den Senioren ab 65 Jahren glauben dies sogar 90 Prozent.

Digitale Ausstattung: Homeschooling im Lockdown zeigt Lücken auf

Die Zeit des Homeschoolings in den Monaten des Lockdowns hat offenbart, wie lückenhaft die digitale Ausstattung von Kindern ist. Fast zwei Drittel (63 Prozent) aller Eltern mussten ihre eigenen digitalen Geräte während dieser Zeit mit ihren Kindern teilen. Und 59 Prozent der Eltern mit mindestens zwei Kindern unter 18 Jahren sagen, dass ihre Kinder digitale Geräte (Smartphone, Computer, Tablet) gemeinsam nutzen mussten, um den Fernunterricht absolvieren zu können. Insgesamt 67 Prozent der Eltern geben an, dass ihre Kinder Schwierigkeiten beim Homeschooling hatten. Bei Eltern ohne Erwerbstätigkeit sind es sogar 72 Prozent. Zwei Drittel aller Eltern planen, digitale Endgeräte anzuschaffen bzw. zu erneuern. Dies zeigt: Auch wenn der Unterricht zum Schulstart vorerst vor Ort stattfinden soll, gewinnt die Ausstattung mit digitalen Endgeräten seit der Corona-Pandemie dauerhaft an Bedeutung.

Digitale Kluft wird zur sozialen Kluft

Die Unterstützung des deutschen Staates mit zusätzlichen Fördermitteln für digitale Endgeräte an Schulen halten 82 Prozent der Deutschen für wichtig, damit möglichst viele Familien ihre Kinder ausstatten können – bei den Jüngeren (18 bis 24 Jahre) sehen das mit 75 Prozent etwas weniger so, bei den Senioren ab 65 Jahren sind es dagegen sogar 92 Prozent. 71 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass die Maßnahme ein guter Weg ist, um Schulabbrüche zu vermeiden. Denn gerade für Kinder aus ärmeren Familien wird die digitale Kluft auch zur sozialen Kluft.

Bedarf an preiswerter und nachhaltiger Ausstattung steigt

Der Aspekt der Nachhaltigkeit spielt für den Großteil der Deutschen bei der Ausstattung mit digitalen Geräten eine entscheidende Rolle: Mehr als die Hälfte von ihnen (54 Prozent) würde für ihre Kinder lieber ein wiederaufbereitetes oder gebrauchtes Gerät als ein Neugerät kaufen. 73 Prozent finden, dass auch die zusätzlichen Fördermittel der Bundesregierung für den Erwerb von wiederaufbereiteten digitalen Produkten verwendet werden sollten. Und 69 Prozent sagen, dass der Erwerb von einem Diskurs begleitet sein muss, der den Kauf digitaler Produkte mit begrenzten Auswirkungen auf die Umwelt befürwortet – bei der jüngeren Generation zwischen 18 bis 24 Jahren finden dies sogar 76 Prozent. Interessant ist dabei auch: Fast die Hälfte der Deutschen (46 Prozent) ist der Ansicht, dass Kinder häufiger als Erwachsene ihre Elektronik kaputt machen.

„Die Ausstattung der Schüler mit digitalen Endgeräten hat zwar seit Beginn der Corona-Pandemie rasant an Fahrt aufgenommen – jedoch ist der Zugang zu digitalen Geräten noch immer ungleich verteilt. Digitale Bildung ist nur möglich, wenn jedem Kind der Zugang auf ein digitales Endgerät ermöglicht wird, unabhängig vom Elternhaus“, sagt Vianney Vaute, CCO und Co-Gründer von Back Market. „Die Umfrage zeigt, dass bereits jeder zweite Deutsche aufgrund der ökonomischen und auch ökologischen Faktoren seinem Kind lieber ein wiederaufbereitetes oder gebrauchtes Gerät kaufen würde. Denn die fortschreitende Digitalisierung muss auch unserem Planeten gerecht werden – wer “refurbished“ kauft, trägt dazu bei, den Nutzungszyklus der Geräte zu verlängern und dadurch Elektroschrott zu verringern.“

*Erhebung

Für die quantitative Studie wurden in Deutschland 1.000 Personen ab 18 Jahren im Erhebungszeitraum vom 21. bis zum 24. August 2020 befragt. Die Umfrage wurde mithilfe eines Online-Fragebogens vom Marktforschungsinstitut OpinionWay im Auftrag von Back Market durchgeführt.

Über Back Market

Das 2014 in Frankreich gegründete Start-up Back Market ist einer der ersten europäischen Onlinemarktplätze für Tausende von Elektronikgeräten, die von zertifizierten Werkstätten wiederaufbereitet wurden. Die Gründer Thibaud Hug de Larauze, Quentin Le Brouster und Vianney Vaute sind fest davon überzeugt, dass die Wünsche und Bedürfnisse der Verbraucher auch von wiederaufbereiteten Geräten erfüllt werden können. Als Antreiber der Kreislaufwirtschaft will Back Market einen entscheidenden Beitrag zu einem grundlegenden Mentalitätswandel leisten und Elektroschrott reduzieren.

Derzeit in acht Ländern vertreten (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Vereinigtes Königreich, Österreich, Belgien und Vereinigte Staaten), beschäftigt das Unternehmen heute 300 Mitarbeiter in Paris, Bordeaux und New York.

http://www.backmarket.de

Bildmaterial (Credit: Back Market)

Porträt Vianney Vaute, Co-Gründer und CCO bei Back Market (http://www.frauwenk.de/Mediaserver/BackMarket_CCO_VianneyVaute.jpg)

Bild Laptop (http://www.frauwenk.de/Mediaserver/Image_Laptop.png)

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