Bedarf an Online-Nachhilfe 2020 durch Corona deutlich gestiegen

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Besonders nachgefragt waren Mathematik, Physik, Informatik und Sprachen – höchste Anstiege bei Mathe und Englisch

Für Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien waren die letzten 12 Monate eine besondere Herausforderung: Bereits zum zweiten Mal sind jetzt eigenes Zimmer und Küchentisch zum Klassenzimmer geworden, dazwischen gab es Unterricht in Maske, Wechsel- und Hybridunterricht und manches mehr. Das hat Folgen, wie ProntoPro.de (https://www.prontopro.de/) , das Online-Portal für Dienstleistungen, herausgefunden hat: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Nachfrage nach Online-Nachhilfestunden in den letzten vier Monaten des Jahres um neun Prozent.

Die Auswirkungen von “Unterricht in den eigenen vier Wänden” sind dabei klar zu erkennen. So wuchs die Nachfrage deutlich während der Zeit des ersten Lockdowns – mit Zuwachsraten von zehn Prozent im März und 18 Prozent im April. Nach den Sommerferien nahm der Bedarf erneut deutlich zu und stieg mit jeder Lockdown-Stufe stärker an: Nach 36 Prozent im September steigerte sich die Nachfrage in den Folgemonaten nochmals um mehr als ein Viertel (Oktober: 27 Prozent) bzw. ein Drittel (November: 33 Prozent). Den Höhepunkt erreichte das Interesse mit dem zweiten harten Lockdown im Dezember 2020, als sich die Nachfrage im Vergleich zum Vormonat fast verdoppelte (46 Prozent).

Mathe ist die Nummer 1 bei Online-Nachhilfe

Besonders stark im Kurs stand dabei das klassischste aller Nachhilfefächer Mathematik: Dieses verzeichnete bei ProntoPro die meisten Anfragen, gefolgt von Physik und Informatik. Auch Sprachen waren nachgefragt: Deutsch und Englisch belegten die Plätze vier und fünf. Dabei veränderte sich im Jahresverlauf der Bedarf zum Teil erheblich: So stieg die Nachfrage nach Mathe-Nachhilfe zwischen August 2020 und Januar 2021 um fast die Hälfte (46 Prozent), in Englisch um knapp ein Viertel (23 Prozent), während sie in Physik (+sieben Prozent) weitgehend gleich blieb.

Hohe Kostenbelastung mit starken regionalen Unterschieden

Zum Stress, die Bildung der Kinder während der Lockdowns aufrecht zu erhalten, kamen dabei nicht unerhebliche Kosten: So lagen die Kosten pro Stunde deutschlandweit im Schnitt zwischen 20 und 30 Euro. Englisch und Deutsch waren mit 20 Euro vergleichsweise günstiger, während Mathematik und Physik mit 30 Euro zu Buche schlugen.

Hinzu kommen erhebliche regionale Unterschiede: Am teuersten ist die Online-Nachhilfe mit durchschnittlich 25 Euro in Bayern, gefolgt von Hessen (23 Euro) und Nordrhein-Westfalen (22 Euro), Baden-Württemberg (21 Euro) sowie Hamburg und Rheinland-Pfalz (je 20 Euro). Familien in der Hauptstadt lagen im Mittelfeld (19 Euro pro Stunde im Schnitt), am günstigsten war es im Osten: In Mecklenburg-Vorpommern kostete die Stunde durchschnittlich 13 Euro, in Sachsen-Anhalt 15 Euro, in Brandenburg (ebenso wie im Saarland und in Schleswig-Holstein) 16 Euro. Das hatte deutliche Auswirkungen auf die Betreuungsmöglichkeiten der Schüler: Konnte man mit einem Budget von 100 Euro im Nordosten gut 7,5 Stunden buchen, waren es in Bayern gerade einmal vier.

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