Digitale Transformation in der beruflichen Weiterbildung

Filed under: Allgemein |


Nürnberg, 27.01.2020 Worin unterscheidet sich ein Trend von einer Entwicklung. Ein Trend kann sich abschwächen, abbrechen oder sich sogar ins Gegenteil verkehren. Eine Entwicklung entsteht aus dem Zusammenspiel von permanent wirkenden Systemkräften. Ihre Anfänge bleiben vielen verborgen, aber sie entfalten sich unaufhaltsam. Wenn das Entwicklungstempo richtig Fahrt aufgenommen hat, fühlen sich viele Unternehmen überrascht – oder überrumpelt. Prominentestes Beispiel hierfür: die Digitale Transformation.
Bildungszentren müssen ein besonderes Augenmerk auf solche Entwicklungen wie die Digitale Transformation haben. Weshalb? Die digitale Transformation verbindet unternehmensinterne Funktionen und Prozesse, die zuvor getrennt waren und abliefen. Unternehmensbereiche, die getrennt ihr Eigenleben führten, geraten immer stärker in gegenseitige Abhängigkeit. Volatilität im Projektmanagement, in Geschäftsmodellentwicklung, in Unternehmensführung erfordern zwingend Volatilität in der unternehmerischen Personalentwicklung. Und damit sind die Bildungszentren gefordert, inhaltliche und formale Bildungs-Konzepte zu entwickeln, die Unternehmen bei der Revolution ihrer internen Strukturen und Abläufe kongenial unterstützen.

Die Trennung der Bildungsbereiche in Bildungsmarkt-Segmente wie z.B. Unternehmensführung, Kommunikation, IT und Projektmanagement ist obsolet. IT-Schulungsanbieter werden weiter Programmiersprachen anbieten – aber ihre übergreifende Kompetenz beweisen sie mit ausgefeilten Konzepten zu Scrum, Datenanalyse und Künstlicher Intelligenz.

Hier einige Beispiele, wie technische Entwicklungen alle Unternehmensbereiche bis in die Führungsspitze fordern: Digitalisierung bringt eine exponentielle Bedeutungs-Steigerung bei der IT-Sicherheit in Server- und Cloudtechnologien mit sich. IT-Security wird zur Vorstandssache.

Oder Blockchain: Zwar ist es derzeit etwas ruhiger um diese distribuierte Datenbankstruktur geworden. Mit steigernder Bekanntheit sahen sich viele Dienstleistung-Branchen gezwungen zu prüfen, inwiefern die Blockchain völlig neue Geschäftsmodelle generiert, die den eigenen überlegen sein könnten. Und damit Einnahmequellen wie Gebühren versiegen lassen. Banken, Makler, Versicherungen sahen auf einmal schon ihre klassischen Geschäftsmodelle bedroht.
Ein weiteres Beispiel 5G und IoT: Autonomisierung und Bündelung von Prozessen wird viele Branchen von Grund auf verändern, z.B. in der Logistik, Facility Management, produzierendem Gewerbe.

Bildungsunternehmen sind hier gleich doppelt gefordert. Moderne Bildungsunternehmen müssen der permanenten Wechselwirkung technologischer Entwicklung und Unternehmensführung umfassend Rechnung tragen. IT-Schulungen.com, vor Jahren noch typischer Vertreter der IT Bildungsanbieter hat schon vor 5 Jahren die Zeitzeichen erkannt und auf neue Bildungsinhalte rund um Digitale Transformation gesetzt. Aber mehr noch: neben den Inhalten ändern sich auch die Prozesse der Wissensvermittlung rasant. Volatilität ist auch in der Bildung längst gefragt. Hybrides Lernen ist heute weit mehr als nur Blended Learning. Heute erwarten Unternehmen von Bildungsanbietern alle Optionen: Flexibilität hinsichtlich Ort und Termin, Formaten und Inhalten. Gefordert sind laufende Anpassung der Inhalte an entstehende Anforderungen, optimierte Organisation und Realisierung des Einsatzes von Bildungsformaten. Hat die Digitalisierung die Bildungsinhalte für ihre Zielgruppen revolutioniert, so verändert sie auch die Prozesse der Anbieter selbst.

Weitere Informationen unter:
https://www.it-schulungen.com/wir-ueber-uns/aktuelles/index.html