Brandenburgs CDU-Chef Redmann: „Neue Regierung wird bürgernäher“

Die neue schwarz-rote Landesregierung in Brandenburg will nach eigenen Angaben bürgernäher werden.

Brandenburgs CDU-Chef Jan Redmann hat am Donnerstagmorgen im rbb24 Inforadio gesagt, es gehe darum, im direkten Kontakt mit den Menschen zu bleiben.

„Das heißt zuallererst, dass wir mit den Betroffenen im Austausch sind, die die Praxis jeden Tag erleben, beispielsweise im Betreuungs- oder Schulbereich und uns nicht allein im Elfenbeinturm Landtag etwas von Experten erzählen lassen“, sagte Redmann. Es gehe immer darum, den Praxisbezug im Fokus zu haben. Konkret nannte er Verwaltung, Digitalisierung und die Bildung.

Laut Redmann will sich Brandenburg bei der Bildung künftig an den erfolgreichen südlichen Bundesländern orientieren.

„Wenn ich mir heute die Vergleiche anschaue zwischen Brandenburg, Sachsen und Thüringen, dann stelle ich fest, dass Brandenburg pro Schüler nicht weniger Geld ausgibt, aber die Ergebnisse in den Vergleichstests doch deutlich schlechter sind. Wir glauben, dass ein Anteil daran die Rahmenlehrpläne haben, die in den 1990er Jahren gemeinsam mit Berlin entwickelt worden sind.“

Die südlichen Bundesländer, die die nationalen Bildungsstandards aufgestellt haben, sollen Vorbild sein für die künftigen Rahmenlehrpläne im Land. Diese müssten verbindlicher in den Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen werden, sagte der CDU-Landeschef.

Das Interview können Sie hier nachhören: https://ots.de/lnEDQM

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