Ethik in der digitalen Welt: HPI-Podcast Neuland mit Professor Christiane Woopen und Professor Christoph Meinel (FOTO)

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Die Digitalisierung stellt alte Regeln infrage und wirft neue ethische Fragen
auf. Die Gesellschaft muss entscheiden: In welcher digitalen Welt wollen wir
eigentlich leben?

Bringt die Digitalisierung unser Wertesystem ins Wanken? Wie sieht ein ethischer
Umgang mit Daten aus? Und kann der Staat seine Bürger und ihre Daten derzeit
ausreichend schützen oder brauchen wir neue Regularien? Diese und andere
spannende Fragen beantworten Professor Christiane Woopen, Vorsitzende des
Europäischen Ethikrats und Co-Sprecherin der Datenethikkommission der
Bundesregierung, und Professor Christoph Meinel, Direktor des
Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in der neuen Podcast-Folge Neuland
(https://podcast.hpi.de). Im Gespräch mit Moderator Leon Stebe diskutieren sie
über ethische Fragen der Digitalisierung, beispielsweise, ob sich der Wert der
Privatheit durch die Digitalisierung verändert hat.

Professor Christiane Woopen machen digitale Technologien keine Angst. Wie alle
anderen auch, seien sie zum Guten, aber auch zum Schlechten nutzbar. “Sie werfen
viele Fragen auf und stellen uns in Frage”, so Woopen – das ließe sich auch
positiv interpretieren. “Wir werden ganz brutal auf die Frage gestoßen, was
halten wir für sinnvoll und warum, woran wollen wir festhalten und was wollen
wir ändern?”

Professor Christoph Meinel weist auf die Gefahren einer starken technischen
Abhängigkeit hin und macht deutlich, dass wir in Europa unsere Werte nur leben
können, wenn wir die Hoheit über die digitalen Systeme auch besitzen. “Wenn wir
aber auf dem Systemmarkt nicht mehr mitspielen, wenn wir keine Plattformen mehr
haben, die in Europa betrieben werden, sondern dabei auf Länder wie China oder
die USA angewiesen sind, schränkt das unseren Handlungsspielraum immer stärker
ein.”

Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt –
das bietet der Wissenspodcast “Neuland” mit Experten des
Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de, bei iTunes und
Spotify. Alle 14 Tage sprechen sie bei Neuland über aktuelle und
gesellschaftlich relevante Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen
und Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen. Die nächste Folge wird
am 27. November ausgestrahlt. Im Gespräch dann: HPI-Professor Falk Uebernickel
zum Thema: Wie sich Unternehmen mit Design Thinking auf Innovationskurs bringen
lassen.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres
Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem
Bachelorstudiengang “IT-Systems Engineering” bietet die gemeinsame
Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein
deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches
Informatikstudium an, das von derzeit rund 550 Studierenden genutzt wird. In den
vier Masterstudiengängen “IT-Systems Engineering”, “Digital Health”, “Data
Engineering” und “Cybersecurity” können darauf aufbauend eigene
Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das
HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste
Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet
jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 15 Professoren
und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es
betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber
auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen
in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind
die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme.
Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für
alle Lebensbereiche.

Pressekontakt:
presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und Friederike Treuer, Tel. 0331 5509-177, friederike.treuer@hpi.de

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