Matschie würdigt Fröbel als Impulsgeber der frühkindlichen Erziehung

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Anlässlich des 230. Geburtstages von Friedrich Fröbel würdigt Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, die Verdienste des Pädagogen um die frühkindliche Erziehung. Friedrich Wilhelm August Fröbel wurde am 21. April 1782 in Oberweißbach geboren und gilt als der Vater des Kindergartens.
„Mit Fröbel kommt der Erfinder einer Idee aus Thüringen, die bis heute wirkt. Der Kindergarten ist ein Erfolgsmodell. Die Idee, Kindern bereits im Vorschulalter Bildung und Erziehung zukommen zu lassen, ging von hier aus um die ganze Welt“, so der Minister.
Minister Matschie unterstreicht, dass sich Thüringen zum Erbe Friedrich Fröbels bekenne. Thüringen verfüge über eines der besten Kindergartensysteme: „Es garantiert beste Betreuung für die Kleinsten und frühkindliche Bildung auf hohem Niveau. Jedes Kind hat in Thüringen ab dem 1. Geburtstag einen gesetzlichen Anspruch auf Kinderbetreuung. Mit dem neuen Kita-Gesetz haben wir ganz in der Tradition Fröbels die richtigen Weichen gestellt. Mütter und Väter können Beruf und Familie besser in Einklang bringen. Mit den zusätzliche eingestellten Erzieherinnen verbessert sich auch die Bildungsarbeit in den Kindergärten.“
Friedrich Wilhelm August Fröbel (21.04.1782 – 21.06.1852) war ein deutscher Pädagoge und Schüler Pestalozzis. 1840 stiftete er in Bad Blankenburg mit dem „Allgemeinen Deutschen Kindergarten“ die erste allgemeine Erziehungs- und Bildungseinrichtung für Kinder im Vorschulalter. Friedrich Fröbel stellte das kindliche Spiel und dessen Pflege durch die Kindergärtnerin in den Mittelpunkt seiner Kindergartenpädagogik. Für ihn stand die „entwickelnd-erziehende Menschenbildung“ im Mittelpunkt seiner Pädagogik.