openHPI zeigt gratis: So schützt man E-Mails vor Mitlesen und Manipulation

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Für die Gefahren des Mitlesens und Veränderns von
E-Mails durch Dritte sensibilisieren will ein kostenloser
vierzehntägiger Online-Workshop, den das Hasso-Plattner-Institut
(HPI) ab Mittwoch, 12. Juni, anbietet. Auf der IT-Lernplattform
openHPI kann sich jeder Internetnutzer dafür anmelden unter
https://open.hpi.de/courses/email2019. Der Kurs vermittelt auch, wie
man sich gegen Cyberattacken schützen kann, die mit Hilfe von E-Mails
ausgeführt werden.

“Da sich viele Menschen nach wie vor zu wenig Gedanken über die
Sicherung ihrer elektronischen Post machen, wollen wir sie vor allem
anleiten, ihre E-Mails vor Mitlesern und Veränderungen von Text und
Absenderadresse zu schützen”, erläutert HPI-Direktor Prof. Christoph
Meinel, der Leiter des Onlinekurses. Rund 10.000 Personen hatten sich
eingeschrieben, als das Institut ein ähnliches Angebot bereits 2015
einmal machte.

“Auch 37 Jahre nach Einführung der ersten E-Mail-Standards ist
zahlreichen Versendern noch nicht bewusst, dass ihre Mitteilung im
Internet nur etwa so sicher ist, wie eine Postkarte in einem
unbewachten offenen Transportfahrzeug”, betont der
Informatikwissenschaftler. Die Folge: E-Mails mit sensiblen Inhalten
werden beim Versand oft gar nicht oder nur unzureichend geschützt.
Das Übermittelte kann dann mitgelesen, der Inhalt und die
Absenderangabe sogar verändert werden.

Allen Kursteilnehmern will Meinel die Grundlagen sogenannter
Ende-zu-Ende-Verschlüsselungstechniken sowie digitaler Signaturen
vermitteln. Dank praktischer Übungen sollen es die Nutzer schaffen
können, mithilfe kostenloser Softwareprogramme verschlüsselte und
digital unterschriebene E-Mails zu versenden und zu empfangen.

Wer aktiv mitmacht, erhält eine Teilnahmebestätigung oder – bei
erfolgreicher Teilnahme – ein benotetes Zeugnis des Instituts. “Der
Kurs ist eine sehr gute Ergänzung unserer drei Grundlagen-Workshops
aus dem Frühjahr”, sagt Meinel. Dabei ging es um die Angebote
“Datensicherheit im Netz – Einführung in die Informationssicherheit”,
“Digitale Identitäten – Wer bin ich im Netz?” und “Blockchain –
Sicherheit auch ohne Trust Center”. Alle drei Workshops stehen im
Archiv der IT-Lernplattform openHPI nach wie vor fürs Selbststudium
zur Verfügung.

Einige Fakten zu openHPI
Gestartet am 5. September 2012
Einzelne Nutzer: gut 200.000*
Kurseinschreibungen: rund 613.000*
Ausgestellte Leistungsnachweise: mehr als 61.000*
Archivierte Kurse fürs Selbststudium: rund 70*
Kurs-Sprachen: Deutsch, Englisch, Chinesisch Webseite:
https://open.hpi.de
*alle Angaben beziehen sich auf Juni 2019

Pressekontakt:
presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und Betina-Ulrike Thamm, Tel. 0331 5509-175, betina.thamm@hpi.de

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