Podcast: Die gesamtgesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen in Deutschland wächst (AUDIO)

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Im aktuellen Wissenschaftspodcast adhibeo der Hochschule Fresenius
spricht deren Präsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben über die Zukunft der
Hochschulen. Er ordnet ihnen eine neue Verantwortung zu und beschreibt die
Veränderungen, denen sie sich vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in den
Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung stellen müssen. Im Gespräch geht es
auch um die Frage, was junge Menschen heute von ihrer Hochschule erwarten und
wie sie diese Forderungen erfüllen kann. “Hochschulen sind Räume, die die
zukünftige Wettbewerbsfähigkeit eines ganzen Landes vorprägen können. In diesem
Sinne hat jede Hochschule – egal, ob öffentlich oder privat – auch einen
gesamtgesellschaftlichen Auftrag. Dieser besteht darin, gerade in einem Land wie
Deutschland, das eher arm ist an so genannten natürlichen Ressourcen, auf die
Ressource Wissen zu setzen”, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias
Engelsleben. Es müsse aber auch eine Abkehr von der reinen
Wissensvermittlungsinstitution erfolgen, Hochschulen stünden darüber hinaus in
der Pflicht, die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden im Auge zu haben
und diese gezielt weiterzubringen.

Was heißt das? Dazu sagt Engelsleben: “Ausbildung muss heute mehr denn je auf
allen Ebenen der Bildung erfolgen. Wir müssen junge Menschen intensiv fördern,
denn sie gestalten die Zukunft unserer Gesellschaft. Daraus ergibt sich für uns
ein klarer Auftrag: Wir müssen die Szenarien von Morgen vordenken und die
Studierenden befähigen, diese auch tatsächlich zu gestalten. Wir alle sind davon
abhängig, dass junge Menschen von Heute morgen Verantwortung übernehmen und ein
Stück weit die Geschicke der älteren Generation lenken können.”

Einer starken Veränderung unterliegt auch das “Wie” der Vermittlung von
Kenntnissen und Fähigkeiten. Präsenzlehre ist nach wie vor wichtig. In einer
modernen Hochschule ergänzen, beziehungsweise ersetzen teilweise digitale
Momente den klassischen Unterricht. “Die Hochschule ist künftig eher ein Ort der
Begegnung, des Austausches, der Diskussion und des Trainierens von
Anwendungsszenarien”, so Engelsleben. “In dieser Hinsicht ist die
Digitalisierung ein Segen: Theoretisches Wissen lässt sich anderweitig
vermitteln und so bringen die Studierenden es schon mit in den Unterricht. Die
Vorlesung im Wortsinn wird es nicht mehr geben.” Das verändert auch die Rolle
der Professorinnen und Professoren: Sie sind mehr als Mentoren, Coaches oder
Moderatoren gefragt denn als Wissensvermittler.

Weitere Informationen:
https://www.hs-fresenius.de/podcasts/
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Der Podcast “Hochschule im Wandel” ist in voller Länge unter diesem Link
erreichbar. Er kann auch bei iTunes und Spotify geladen werden

Über die Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt
am Main, Hamburg, Idstein, Köln, München und Wiesbaden sowie dem Studienzentrum
in New York gehört mit knapp 14.000 Studierenden zu den größten und
renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. Sie blickt auf eine mehr
als 170-jährige Tradition zurück. 1848 gründete Carl Remigius Fresenius in
Wiesbaden das “Chemische Laboratorium Fresenius”, das sich von Beginn an sowohl
der Laborpraxis als auch der Ausbildung widmete. Seit 1971 ist die Hochschule
staatlich anerkannt. Sie verfügt über ein sehr breites, vielfältiges
Fächerangebot und bietet in den Fachbereichen Chemie & Biologie, Design,
Gesundheit & Soziales, onlineplus sowie Wirtschaft & Medien Bachelor- und
Masterprogramme in Vollzeit sowie berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende
(duale) Studiengänge an. Die Hochschule Fresenius ist vom Wissenschaftsrat
institutionell akkreditiert. Bei der Erstakkreditierung 2010 wurden insbesondere
ihr “breites und innovatives Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen”,
“ihre Internationalität” sowie ihr “überzeugend gestalteter Praxisbezug” vom
Wissenschaftsrat gewürdigt. Im April 2016 wurde sie vom Wissenschaftsrat für
weitere fünf Jahre reakkreditiert.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.hs-fresenius.de

Pressekontakt:

Melanie Hahn
Pressesprecherin Wirtschaft & Medien/onlineplus
T +49 221 973199-507 · M +49 171 359 2590
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