Schüleraustausch Argentinien: Annelie über Corona und ihr Leben mit dem Virus in Argentinien und in Deutschland

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1 Die Maßnahmen der Regierung in Argentinien zur Bekämpfung des Corona-Virus. Die Regierung erlegte der Bevölkerung die Quarantäne auf. Dies geschah als es noch kaum Fälle gab, kaum Infizierte, als präventive Maßnahme, denn die traurige Wahrheit ist, dass das argentinische Gesundheitssystem sonst zusammengebrochen wäre. Die Quarantäne in Argentinien ist strenger und weitgreifender als hier in Deutschland. Wir durften das Haus gar nicht verlassen, nur mein Gastvater war am Beginn einmal einkaufen und blieb dann die nächsten Tage zuhause. Es ist nicht gestattet einen Spaziergang zu machen, sondern man darf nur zu Fuß bis zum nächsten Supermarkt gehen.
2 Schüleraustausch Argentinien mit Corona Virus: Meine Rückreise aus Argentinien nach Deutschland. Zum Schluss hatte sich die Lage total verändert. Argentinien drohte mit Grenzschließung, so dass meine Eltern mich mit dem letzten Flug noch nach Europa zurückholten und nun kommen auch alle anderen deutschen Gastschüler mit Sonderflügen nach Hause. In diesem Sinne ja es hat sich alles verändert ganz ohne Vorwarnung ich erfuhr mittwochs morgens, dass ich fliege und abends um sechs war der Flug.
3 Schüleraustausch Argentinien mit Corona Virus: Mein Fazit. Der Abschluss meines Schüleraustausches in Argentinien war etwas tragisch, weil ich mich von niemandem verabschieden konnte. Aber wir werden unseren nächsten Familienurlaub in Argentinien verbringen, um meine Gastfamilie noch mal zusehen. Vielleicht verschlägt es mich nach dem Abitur nochmal dorthin um die verpassten beiden Monate nachzuholen.
4 Das Leben mit Corona in Argentinien im Vergleich zu Deutschland. Also ich nehme das Leben hier in Deutschland als sehr sicher und vor allem mit sehr viel Freiheit wahr. In Argentinien durfte ich alleine nicht vor die Tür und insgesamt leben alle mit einer beständigen Angst, was es in Deutschland so einfach nicht gibt. Und angesichts der aktuellen Lage ist deutlich spürbar, dass in Argentinien die Regierung viel Macht ausüben kann. Auch dort befinden sich alle Menschen in Quarantäne, was jedoch bedeutet, dass nur einer der Familie das Haus verlassen darf, nur zu Fuß und nur bis zum nächsten Supermarkt. Um das Auto benutzen zu dürfen, braucht man eine Sondergenehmigung oder das Auto wird beschlagnahmt. Ich weiß von meinen Geschwistern in der Gastfamilie, dass sie während der letzten sechs Wochen nicht ein einziges Mal das Haus verlassen haben. Insofern erscheinen mir alle Vorschriften hier recht liberal und auch durchaus erträglich.
Wo man Austauschorganisationen mit guter Beratung findet. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Austauschorganisationen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen.Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de