Schüleraustausch Dänemark 6 Erfahrungen im Corona Lockdown – und wie man die Phase überwindet

Filed under: Allgemein,Bilder |


Nele aus Niedersachsen verbringt das Auslandsjahr mit einem Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Dänemark. Sie lebt bei ihrer Gastfamilie im Norden Jütlands. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Europa kann man im Schüleraustausch Blog sehen (www.schueleraustausch-portal.de/europa).
1 Jeder Schüleraustausch ist auch eine Reise in unbekannte Abenteuer Zehn Monate. Für diese Zeit habe ich einen Vertrag unterschrieben und mich dazu entschieden, diese Zeit im Ausland zu verbringen. Wenn ich diesen Bericht gerade schreibe, sind sieben Monate davon schon um. Drei Monate sind also noch vor mir. Mal klingt es viel, mal wenig. Aber dieses Gefühl habe ich euch schon mal beschrieben. Es ist typisch für ein Auslandsjahr, dass man eigentlich nicht wirklich weiß, was auf einen zukommt und was sich wie entwickeln wird.
2 Corona wirbelt das ganze Auslandsjahr durcheinander. Corona wirbelt alles durcheinander und somit weiß ich noch weniger, wie sich alles entwickeln wird. Seit Mitte Dezember bin ich durchgehend zu Hause bei meiner Gastfamilie und habe Onlineunterricht. Gerade werden einige Schulen wieder etwas geöffnet und ich kann sogar Ende März wiederzwei Tage zur Schule gehen, aber noch können wir nicht absehen, wie alles weitergeht. Wenn alles gut läuft, gehen wir nach Ostern fast wieder normal in die Schule. Aber was alles seit Weihnachten passiert ist, wie ich mit der Corona-Situation umgehe, wie ich mich entwickelt habe und wie mir das Stipendium geholfen hat; darüber könnt ihr hier in meinem Bericht lesen.
3 Seit mehr als drei Monaten in Dänemark im Lockdown. Ich habe Neujahr noch mit Freunden verbracht, aber danach waren meine sozialen Kontakte doch stark eingeschränkt. Ich habe in der Schule mit so vielen unterschiedlichen Leuten Kontakt gehabt, dadurch habe ich noch keine Kerngruppe von Freunden aufgebaut. Das war mir auch nicht so wichtig, da ich es echt schön fand jeden Tag mit so vielen unterschiedlichen Leuten zu reden und dadurch so viele unterschiedliche Leute kennenzulernen. Aber der Lockdown hat es etwas schwieriger für mich gemacht, da man sich nicht ständig mit allen möglichen Leuten treffen sollte und ich die meisten Leute eben nur oberflächlich kannte.
4 Der Corona Lockdown hat für Nele zum Kulturschock geführt. Ich war also drei Monate durchgehend zu Hause hier in Dänemark und wirklich viel ist nicht passiert. Damit umzugehen, musste ich erst einmal lernen und natürlich hat sich mein Alltag wieder komplett geändert. Rückblickend würde ich, wie auch meine Gastfamilie, sagen, dass der Januar der schwerste Monat für mich war. Das war Monat Nummer fünf von zehn hier im Ausland.
Vor meinem Auslandsjahr wurden wir Austauschschüler von unseren Organisationen auf mögliche Probleme vorbereitet, unter anderem auch auf Kulturschocks. Solche wurden uns für ungefähr den dritten oder vierten Monat vorhergesagt.
5 Heimweh im Schüleraustausch in Dänemark durch den Lockdown Ich bin mir immer noch nicht sicher, wann und ob ich einen Kulturschock hatte, aber wenn ich einen Zeitpunkt dafür bestimmen müsste, wäre es definitiv Januar. In dieser Zeit gab es viele Anzeichen für einen Kulturschock wie Heimweh, keine Motivation, stark wechselnde Gefühle und das Zurückziehen aus dem sozialen Leben um einen herum. In diesem Monat ist sowieso alles auf einmal gekommen; Corona, extremer Lockdown, keine sozialen Kontakte und Heimweh in Kombination mit einem Kulturschock. Einfach alles Mögliche. Zwischendurch kam noch ein bisschen hinzu, dass ich angefangen habe die verbleibenden Wochen zu zählen, was das Ganze sicher nicht einfacher gemacht hat. Dieses Wochenzählen hat das Heimweh nur noch verstärkt und meine Abreise war so präsent, dass ich die Zeit hier nicht richtig genießen konnte. Das hat mich in gewisser Weise doch schon überfordert und ich habe angefangen mich unglücklicher zu fühlen und dadurch habe ich mich auch stark zurückgezogen.
6 Nele fasst den Entschluss aktiv das Heimweh und den Kulturschock zu überwinden. Das ging einige Wochen so, bis wir wirklich alle gesagt haben, dass das so definitiv nicht weitergehen kann. Durch eigenes Engagement und die Unterstützung der Gastfamilie und Freunde findet Nele aus der Phase heraus.
Schüleraustausch Dänemark: Informationen und Praxis-Tipps. Einen Überblick zum Schüleraustausch gibt es auf dem Schüleraustausch-Portal. Persönliche Informationen und Tipps zum Schüleraustausch in Dänemark bekommen junge Leute und ihre Familien auf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung. Außerdem bietet die Stiftung wöchentlich einen Überblick zu Schüleraustausch Messen und Stipendien als kostenfreies Webinar (www.aufindiewelt.de/webinar) und die Anleitung für das Auslandsjahr im Schüleraustausch Online Kurs (www.aufindiewelt.de/kurs)
Schüleraustausch Dänemark und die beste Austauschorganisation. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Austauschorganisationen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen. Auf dem Schüleraustausch-Portal gibt es auch die Schüleraustausch-Datenbank mit vielen Tipps für die Bewerbung Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen vor Ort und online, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de