Schüleraustausch in Corona-Zeiten: Nele verbringt ihr Auslandsjahr in Dänemark

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Nele aus Niedersachsen verbringt das Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Dänemark. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Europa kann man im Schüleraustausch Blog lesen (www.schueleraustausch-portal.de/europa). Schüleraustausch Dänemark: Warum ich das Auslandsjahr in Dänemark verbringe. Liebe Leser, vielleicht stelle ich mich erst einmal kurz vor; Ich bin Nele, 16 Jahre alt und habe mich für ein Auslandsjahr 2020-21 in Dänemark entschieden. Ich könnte euch jetzt begründen, warum ich mir ausgerechnet Dänemark ausgesucht habe, aber ich glaube, dass diese Entscheidung für jeden Menschen unterschiedliche Gründe hat, die man selber herausfinden muss. Ein kurzer Grund von mir: Ich glaube, dass ich von der Mentalität hier sehr gut reinpasse und dadurch denke, dass ich damit ein super Jahr hier haben werde. Daher möchte ich euch einfach von meinen Erfahrungen hier in meinem Auslandsjahr erzählen, damit ihr einen kleinen Eindruck davon bekommen könnt. Schüleraustausch Dänemark: Ich fühle mich hier schon jetzt wohl. Ich bin nun seit über einer Woche hier in Dänemark und es fühlt sich so viel länger an. Aber im positiven Sinne, da ich mich mit meiner Familie einfach schon super verstehe und es dadurch schnell normal wirkte. Aber vielleicht von Anfang an. Schüleraustausch Dänemark: Meine Reise nach Kopenhagen. Mein Abreisedatum stand für Anfang August fest. Ich war nicht wirklich nervös, ich habe mich einfach nur gefreut, dass es endlich losging. Also fing ich an zu packen. Da ich mit dem Zug gefahren bin, konnte ich also relativ viel Gepäck mitnehmen, da es keine Gepäcksbegrenzung gab. Im Endeffekt waren es zwei unglaublich schwere Taschen und ich war echt froh, dass mir ein netter Mann im Zug geholfen hat, meine eine Tasche rauszutragen. Dafür habe ich fast alles mitbekommen, was ich wollte. Ich bin gegen Nachmittag am Kopenhagener Hauptbahnhof angekommen und wurde dort von einer Mitarbeiterin der dänischen Austauschorganisation in Empfang genommen. Mit mir kam auch ein anderer deutscher Schüler an, den ich erst am Morgen kennengelernt hatte. Schüleraustausch Dänemark: Kopenhagen in der Gruppe erleben. Es war für die ersten drei Tage in Kopenhagen ein Camp von der Organisation geplant; Wir waren ungefähr 15 Schüler aus ganz Europa. Es waren drei echt nette Tage, obwohl das Programm in den ersten zwei Tagen nicht spektakulär spannend war. Aber dafür haben wir Austauschschüler uns alle miteinander unterhalten, was extrem nett und lustig war. Am dritten und damit auch letzten Tag des Camps haben wir unser ganzes Gepäck in Autos verstaut und haben den Vormittag noch im Zentrum Kopenhagens verbracht. Wir haben ein bisschen Sightseeing gemacht; Also „Nyhavn“, die Oper, die kleine Meerjungfrau und „Christianshavn“. Schüleraustausch Dänemark: Die Fahrt zur Gastfamilie. Gegen Mittag ging es dann mit privaten Autos unserer Locals (Local Coordinator, d.h. Betreuer in der Nähe deiner Gastfamilie) zu verschiedenen Treffpunkten in Dänemark, wo uns unsere Gastfamilien abholen sollten. Ich bin mit einer Slowakin und meiner Local nach Aalborg gefahren, also gut viereinhalb Stunden mit dem Auto. Schüleraustausch Dänemark: Ankunft bei meiner Gastfamilie. Gegen Abend sind wir dann in Aalborg angekommen und meine Gastmutter hat schon auf mich gewartet. Ich kannte sie schon, da wir die Monate vor meiner Abreise immer geschrieben und auch einmal geskyped haben. Wir wohnen noch 40 weitere Minuten von Aalborg entfernt, in Hjørring. Meine Gastfamilie besteht aus meinen beiden Gasteltern, meiner gleichaltrigen Gastschwester und meinem älteren Gastbruder, den ich bisher noch nicht kennengelernt habe. Er ist ein paar Stunden entfernt auf einem Sports-College. Wo man Stipendien und Austauschorganisationen mit guter Beratung findet. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Austauschorganisationen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen. Auf dem Schüleraustausch-Portal gibt es auch die Schüleraustausch-Datenbank mit vielen Tipps für die Bewerbung Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de