Schüleraustausch mit der Schule: USA oder Russland – welches Land ist besser?

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Engagierte Schulen haben oft Schüleraustausche mit mehreren Ländern. Die Austausche finden dann oft zeitlich parallel statt. Damit stellt sich die Frage, welches Land besser ist: USA oder Russland oder ein Land in Europa oder in der Dritten Welt?“ Die gemeinnützige Stiftung Völkerverständigung hat die wichtigsten Punkte zusammengestellt.

1 Schüleraustausch mit der Schule: Die Rahmenbedingungen für die Schüler. Schüleraustausche zwischen Schulen in Deutschland und im Ausland sind normalerweise so ausgestaltet, dass in regelmäßigen Zeitabständen, meistens jährlich, eine Schülergruppe zur Partnerschule reist. Im Folgejahr kommt dann der „Gegenbesuch“. Die Dauer der Austauschreise liegt zwischen einer und drei Wochen. Die Anzahl der Plätze ist aus Kostengründen begrenzt. Die Schüler*innen der betreffenden Klassenstufen können sich jährlich um die Aufnahme in einen der Schüleraustausche bewerben.

2 Schüleraustauch mit der Schule: Kriterien für die Auswahl des Landes. Für welchen Austausch soll man sich bewerben? Für die Auswahl des Schüleraustausches sind mehrere Aspekte wichtig: Die Entscheidung, in welches Land es geht, sollte man vor allem davon abhängig machen, was zum Zielland wichtig ist: Das Land kennen lernen, die Sprachkenntnisse verbessen, Menschen kennen lernen, mit denen man vielleicht weiter im Kontakt bleiben kann, bisherige Erfahrungen mit dem Land, die Chance, dort später nochmal hinzukommen? Für die Sprachkenntnisse werden alle Länder gleich viel bringen. Klassenreisen sind zu kurz um hier einen Unterschied zu machen. Daher macht es am meisten Sinn danach zu gehen, welches Land mehr interessiert. Außerdem sind auf der Seite des Schülers wichtig: Gibt es gesundheitliche Dinge zu beachten, wie groß ist die Reisegruppe, besteht die Möglichkeit, für den Gegenbesuch einen Gastschüler bei sich unterzubringen? Schließlich kommt es auch auf die Kosten an.

3 Schüleraustauch mit der Schule: Die Alternativen. Wenn es mit der Bewerbung für den Schüleraustausch mit der Schule nicht klappt: Welche Möglichkeiten gibt es dann noch? Für Schüler gibt es eine Vielzahl an Angeboten für Auslandsaufenthalte: Der langfristige Schüleraustausch als Individualreise, Sprachkurse, Sprachreisen und Ferien- und Sommercamps im Ausland. Die meisten jungen Leute aus Deutschland machen einen Kurzzeit-Aufenthalt innerhalb Europas. Besonders beliebt sind England und Malta als Ziele zum Englischlernen. Sprachkurse, Sprachreisen, Ferien- und Sommercamps dauern normalerweise zwei Wochen und finden in den Ferien statt. Die Kosten dieser Programme liegen deutlich über den Sätzen, die im Rahmen der Austauschprogramme zwischen Schulen üblich sind. Dafür ist dort normalerweise ein Sprachkurs integriert. High School-Aufenthalte sind an die Schulzeit gebunden und derzeit für eine Dauer von mindestens vier Wochen machbar. Die Kosten liegen über denen der Ferienprogramme. Diese Programme bieten die Chance, die Kultur des Gastlandes deutlich intensiver zu erleben.

4 Gute Informationsmöglichkeiten zum Schüleraustausch. Für die Austauschprogramme der Schulen sind die Lehrer und die Leitung der eigenen Schule die Ansprechpartner. Informationen kann man aber auch von Ehemaligen bekommen, die im Vorjahr am Austausch teilgenommen haben. Für die alternativen Programme wendet man sich für Europareisen am besten an Anbieter, die sich auf England, Großbritannien oder Malta spezialisiert haben. Einen Schüleraustausch, auch schon ab vier Wochen, gibt es sonst vor allem in den USA. Die Kosten liegen hier schon wegen der Reisekosten deutlich höher. Wichtig ist, nur seriöse Anbieter in den Blick zu nehmen. Dafür gibt es die Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (www.schueleraustausch-portal.de/organisationen) und die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de

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