Schüleraustausch USA: 8 Punkte für die Auswahl der besten Gastfamilie für High School-Aufenthalte

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Der Schüleraustausch USA bedeutet normalerweise, dass die Schüler eine High School besuchen und in einer Gastfamilie in der Nähe wohnen. Wenn das Zusammenleben mit der Gastfamilie gut funktioniert, ist das eine wichtige Grundlage für den gelungenen Aufenthalt an der High School. Das ist nicht immer der Fall, wie die Fälle von Gastfamilienwechseln zeigen. Damit stellt sich für die Vorbereitung des Schüleraustausches die Frage, worauf es bei der Auswahl der Gastfamilie ankommt. Dazu gehört auch die Frage, welchen Einfluss die Schüler auf die Auswahl der Gastfamilie haben. Das beginnt mit der Entscheidung für das USA-Austauschprogramm.

1 Schüleraustausch USA: Die Rolle der Gastfamilie für die Schüler. Wenn es gut läuft, gibt die Gastfamilie dem Schüler nicht nur eine Unterkunft und Nahrung, sondern das leben in einer „richtigen“ Familie, nach US-Standards. Das kann so weit gehen, dass die Gastschüler wie „ein weiteres Kind“ in die Familie aufgenommen werden, mit allen Rechten und Pflichten der eigenen Kinder. Dazu gehört vor allem, dass die Gastschüler in die Hausarbeiten einbezogen werden, bei Feiern und Ausflügen dabei sind und dass sie in das familiäre Umfeld eingeführt werden: Familie, Freunde, Sport. Dazu gehört auch, dass die Gasteltern bei Fragen und Problemen aller Art als Ratgeber zur Verfügung stehen.

2 Schüleraustausch USA: Die Gastfamilie und das Austauschprogramm. Für den Schüleraustausch USA werden unterschiedliche Programme angeboten: USA Classic-Programm, USA Select-Programm und die USA Kurzzeit-Programme. Im USA Classic Programm sucht die Austauschorganisation die High School und die Gastfamilie alleine aus. Dabei versucht sie zwar, die Wünsche der Schüler zu berücksichtigen; im Zweifelsfalle sind die Wünsche aber nicht entscheidend. Trotzdem ist es wichtig, dass die Schüler eigene Abneigungen und Präferenzen in den Bewerbung klar formulieren. Im USA Select Programm wählt der Schüler die High School aus; teilweise schließt das die Entscheidung über die Gastfamilie ein. Kurzzeit-Programme findet üblicherweise an privaten High Schools statt, d.h. im USA Select Programm.

3 Schüleraustausch USA: Was bedeutet der Begriff der Gastfamilie? Die Austauschorganisationen fassen den Begriff recht weit. Das kann eine Familie mit zwei Kindern im gleichen Alter wie die Gastschüler bedeuten, aber auch etwas ganz anderes: Im Kern geht es um eine geregelte Haushaltsführung und die Funktion als Ratgeber für die Gastschüler. Das können auch Paare ohne eigene Kinder sein oder Paare, bei denen die Kinder bereits erwachsen und zuhause ausgezogen sind. Dazu gehören aber auch Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare sowie Gasteltern im Alter von Großeltern.

4 Schüleraustausch USA und das Leben in der Wohnung der Gastfamilie. Die Gastschüler wohnen im Haus der Gastfamilie. Das ist oft ein eigenes Zimmer; teilweise aber auch die Unterbringung in einem Doppelzimmer mit einem eigenen Kind. Die Bedingungen hängen vom Wohn-Standard der Gastfamilie ab. Klar sein muss, dass auch in den USA nicht in jeder Wohnung und in jedem Zimmer W-LAN und Internet verfügbar sind. Die Nutzung des Internets und von Fernsehen kann in der Familie begrenzt sein.

5 Schüleraustausch USA und die Ernährung seitens der Gastfamilie. Die Gastfamilien sind verpflichtet, die Gastschüler im Rahmen des bei ihnen Üblichen mit zu ernähren. Das hängt also sehr von den Gewohnheiten in der jeweiligen Familie ab In den USA sind Fast Food-Mahlzeiten weit mehr verbreitet als in Deutschland. Alkohol ist dagegen tabu. Wenn Gastschüler außer Haus oder in der Schule essen gehen wollen, so haben sie das auch selbst zu bezahlen. Falls die Gastschüler eine spezielle Ernährung benötigen, aus gesundheitlichen Gründen oder weil sei Vegetarier oder Veganer sind, so muss das vorab natürlich geklärt werden. Dasselbe gilt, wenn sich die Gastfamilie vegan ernährt. Eventuell müssen die Gastschüler spezielle Nahrung auf eigene Kosten selbst besorgen.

6 Schüleraustausch USA und Haustiere in der Gastfamilie. Viele Gastfamilien leben auf dem Lande oder am Rande von Großstädten und halten Haustiere, von Hunden über Katzen bis zu ausgefallenen Tieren. Für derartige Fälle ist besonders wichtig, dass Allergien etc. bei der Bewerbung vorab klar gemacht werden.

7 Schüleraustausch USA und der Lebensstandard der Gastfamilie. Generell liegt der Lebensstandard der Mittelschicht in den USA eher unter dem, was wir in Deutschland gewohnt sind. Die meisten Gastfamilien kommen aus der US-Mittelschicht.
8 Schüleraustausch USA und die Auswahl der Gastfamilie: Die beste Austauschorganisation. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Anbieter. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieterauswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen.Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de

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