Schulpflichtige Flüchtlinge fordern das Schulsystem heraus: Allensbach-Umfrage zeigt großen Respekt vor der Zusatzbelastung der Lehrkräfte und die Notwendigkeit neuer Unterrichtsmethoden

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29. Oktober 2015 – Die Integration der
schulpflichtigen Flüchtlinge stellt Lehrer und Schulen vor große
Herausforderungen und unterstreicht die Bedeutung der Förderung
innovativer Unterrichtskonzepte. Wie das Institut für Demoskopie
Allensbach im Auftrag des „Deutschen Lehrerpreises“
(www.lehrerpreis.de) bei 1.384 repräsentativ ausgewählten
Bundesbürgern ermittelte, sind sich die meisten Befragten bewusst,
was durch den Flüchtlingszustrom auf die Lehrer und Lehrerinnen
zukommt. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Deutschen zollt den
Lehrkräften angesichts der zusätzlichen Belastungen Respekt. Gut die
Hälfte (52 Prozent) der Befragten ist zudem davon überzeugt, dass die
Lehrerinnen und Lehrer ihre Unterrichtsmethoden gravierend ändern
müssen.

Der „Deutsche Lehrerpreis“, der von der Vodafone Stiftung
Deutschland und dem Deutschen Philologenverband (DPhV) getragen wird,
hat sich neben der allgemeinen Anerkennung und Wertschätzung des
Lehrerberufs auch die Förderung neuer innovativer Unterrichtskonzepte
zum Ziel gesetzt. Für Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des
Deutschen Philologenverbandes, sind moderne Unterrichtsmethoden von
besonderer Bedeutung: „Im Kontext der enormen Herausforderungen durch
die vielen zusätzlichen Schüler sind neue Ideen und die
fächerübergreifende Zusammenarbeit von Lehrerteams der Schlüssel für
eine erfolgreiche Integration. Wir werden aber für die Bewältigung
dieser Mammutaufgabe der Integration auch viele zusätzliche
Lehrkräfte, Sozialpädagogen, Schulpsychologen und Dolmetscher
brauchen.“

Der „Deutsche Lehrerpreis“ wird seit sieben Jahren in zwei
Kategorien vergeben. Die Kategorie „Lehrer/innen: Unterricht
innovativ“ des Wettbewerbs 2016 wendet sich an Lehrer und Lehrerinnen
aus dem Sekundarbereich deutscher Schulen, die fächerübergreifend
unterrichten und im Team zusammenarbeiten. Für diese ideenreichen,
innovativen Unterrichtskonzepte werden Preise im Gesamtwert von
13.000 Euro ausgeschrieben. Die Anmeldung und Einreichung der
Wettbewerbsunterlagen sind bis zum 15. April 2016 möglich. Die
festliche Preisverleihung findet am 26. September 2016 statt.

Bei „Schüler/innen zeichnen Lehrer/innen aus“ nominieren
Schülerinnen und Schüler des Abschluss-Jahrganges 2016 / 2015 an
weiterführenden Schulen für die Wettbewerbsrunde 2016 besonders
engagierte Lehrkräfte, die ein verantwortungsvolles Miteinander in
der Schule fördern. Die ausgezeichneten Pädagoginnen und Pädagogen
erhalten zur Würdigung ihrer besonderen Leistung eine exklusive
Trophäe. Anmeldungen (bzw. Korrekturen an den Einreichungen) sind
ebenfalls bis zum 15. April 2016 möglich. Ein Bewerbungsvideo ist auf
YouTube eingestellt unter https://www.youtube.com/watch?v=fTfwDq3Wero

www.lehrerpreis.de / www.facebook.com/lehrerpreis /
twitter.com/Lehrerpreis / www.youtube.com/user/Lehrerpreis

Pressekontakt:
Deutscher Philologenverband
Eva Hertzfeldt
Tel. 0172 / 305 08 67
E-Mail: presse@lehrerpreis.de

Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH
Danyal Alaybeyoglu
Tel. 0172 / 240 33 59
E-Mail: presse@lehrerpreis.de