AfD-Fraktion begrüßt Vorschläge der Leopoldina zur Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen / Frömming: Abiturienten nicht mehr länger auf die Folter spannen

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In ihrer dritten Ad-hoc-Stellungnahme spricht sich die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina unter anderem für eine stufenweise Wiedereröffung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen aus.

Dazu erklärt Dr. Götz Frömming, Sprecher für Bildung und Forschung der AfD-Bundestagsfraktion:

„Die Vorschläge der Leopoldina weisen in die richtige Richtung. Die schrittweise Rückkehr zur Normalisierung haben wir bereits vor einer Woche in unserem Positionspapier zur Corona-Krise gefordert https://www.afdbundestag.de/positionspapier-corona-krise/ . Wichtig ist aber auch, dabei die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens im Auge zu behalten. Die Einhaltung von Abstandsregeln und das Tragen von Mundschutz in geschlossenen öffentlichen Räumen wie U-Bahnen oder Supermärkten sind Maßnahmen zum Gesundheitsschutz, die auch die AfD-Fraktion befürwortet.

Die von der Leopoldina vorgeschlagene stufenweise Wiedereröffnung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen begrüßen wir grundsätzlich. Es war von Anfang an klar, dass die Schließung der Bildungseinrichtungen nur für eine kurze Zeit erfolgen kann und soll. Es ist allerdings nicht nachvollziehbar, warum die Experten der Leopoldina zuerst nur an den Grundschulen Unterricht zulassen wollen, aber noch nicht für die älteren Jahrgänge der Oberschulen. Jeder Pädagoge weiß, dass Kinder und Jugendliche bis etwa zur 8. Klasse besonders kontaktfreudig sind, sich häufig berühren, herumtollen und laut sind, wodurch die Gefahr zur Weitergabe des Virus steigt. In den höheren Jahrgängen des Gymnasiums ist das anders. In der Oberstufe sind außerdem viele Kurse schon von vornherein so klein, dass die Einhaltung von Abstandsregeln ohne Weiteres sofort umsetzbar wäre.

Insbesondere ist jetzt sicher zu stellen, dass die verschobenen Abiturprüfungen schleunigst durchgeführt werden können. Wir dürfen die Abiturienten nicht länger auf die Folter spannen. Dazu müssen sich die Schulen kreative Regelungen einfallen lassen und beispielsweise die Turnhallen als Prüfungsraum nutzen.

Bereits Anfang März hat die AfD als eine der ersten erkannt, dass die vorübergehende Schließung der Schulen sinnvoll und notwendig ist, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen http://ots.de/hnFf3v .“

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Christian Lüth
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