Finanzierungsmodelle für schulische Ausbildung – Tipps und Tricks um den Traumjob zu finanzieren

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Nach dem Ende der Schulzeit durchlaufen mehr als zwei Drittel aller Schulabgänger eine Ausbildung. So freuen sich viele Schüler nach Beendigung der Schule über ihr erstes Gehalt. Sobald der Traumberuf feststeht und einige Bewerbungen verfasst wurden, werden viele Schulabgänger mit dem Thema einer schulischen Ausbildung konfrontiert. Im Gegensatz zu einer normalen Ausbildung, die in einem Betrieb stattfindet, müssen Auszubildende bei einer schulischen Ausbildung erneut die Schulbank drücken. Viele anerkannte Berufe und sehr beliebte Jobs können dabei nur durch eine schulische Ausbildung erlernt werden. So nehmen immer mehr Schulabgänger eine schulische Ausbildung auf, um sich damit für den Einstieg ins Berufsleben zu wappnen. Der größte Unterschied zwischen einer schulischen und betrieblichen Ausbildung ist allerdings die Finanzierung. Während man bei einer normalen Ausbildung ein Gehalt oder eine Ausbildungsentschädigung erhält, müssen Schüler für eine schulische Ausbildung bezahlen. Demnach benötigt es einen genauen Plan eine schulische Ausbildung zu finanzieren, um den Traumjob zu erlernen. Viele Schüler stehen sich zunächst ratlos gegenüber wie sie eine schulische Ausbildung bezahlen und wie sie für den Lebensunterhalt sorgen können. Dabei ist es gar nicht schwer eine schulische Ausbildung zu finanzieren, wenn man ein paar ganz einfache Tipps beherzigt. Aus diesem Grund haben wir Schulabgängern, die eine schulische Ausbildung anstreben, eine Reihe von Finanzierungsmodellen zusammengefasst. So wird es problemlos möglich eine Ausbildung zu finanzieren.

Kosten richten sich nach den Ausbildungsbereichen

Ein Ausbildungsberuf im medizinischen Bereich wird durch eine spezielle Berufsfachschule erlernt. Die Berufsfachschulen befinden sich dabei in privater Hand, so dass Auszubildende selbst für die Kosten der Ausbildung aufkommen müssen. Bis zu 600 Euro im Monat kann eine schulische Ausbildung dabei kosten. Dabei besteht für die Schüler kein Anspruch einer Berufausbildungsbeihilfe. Demnach sehen sich viele Auszubildende gezwungen neben der Ausbildung zu jobben. Allerdings wird dadurch nicht selten der Erfolg einer schulischen Ausbildung gefährdet, da Zeit zum Lernen eingebüßt wird.

Wohngeld beantragen

Damit man eine schulische Ausbildung leichter finanzieren kann und den Bedarf fürs Wohnen decken kann, ist es für Auszubildende in einer schulischen Ausbildung möglich Wohngeld zu beantragen. Als Voraussetzung muss ein Auszubildender das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ebenso muss der Bescheid zur Ablehnung der Berufausbildungsbeihilfe bei der zuständigen Behörde vorgelegt werden. Wohngeldanträge lassen sich meistens im örtlichen Rathaus beantragen.

Schüler-BAföG als Alternative prüfen

Solange man das 30. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, ist es möglich ein Schüler-BAföG zu beantragen. Die schulische Ausbildung muss dafür allerdings mindestens zwei Jahre andauern. Allerdings handelt es sich beim Schüler-BAföG um einen zinslosen Kredit, der bis zu einer Höhe von 10.000 Euro zurückgezahlt werden muss. Nur für die Erstausbildung erhalten Auszubildende ein Schüler-BAföG, welches sich bei der Auszahlung ebenso an das Einkommen der Eltern richtet.

Umschulung durch die Agentur für Arbeit finanzieren

Sehr selten lassen sich schulische Ausbildungen auch durch die Agentur für Arbeit finanzieren. Hierbei handelt es sich meistens um eine zweite Ausbildung, die mit staatlicher Unterstützung gefördert werden kann. Dafür wendet man sich ganz einfach an die Agentur für Arbeit vor Ort.

Kindergeld zur finanziellen Unterstützung nutzen

Wer noch nicht das 25. Lebensjahr erreicht hat, bekommt auch während der schulischen Ausbildung weiterhin das Kindergeld. Hier müssen Eltern oder Erziehungsberechtigten einen Antrag bei der Familienkasse stellen. In den meisten Fällen leiten Eltern das Kindergeld direkt auf das Konto der Kinder weiter, so dass der finanzielle Bedarf der Lebenshaltungskosten gedeckt werden kann.

Bildungskredit als letzte Chance

Ähnlich wie bei einem Studium an einer Universität, haben auch Auszubildende in einer schulischen Ausbildung die Möglichkeit einen Bildungskredit aufzunehmen. Die Altersgrenze für die Förderung eines Bildungskredits liegt bei 36 Jahren und steht unabhängig vom Schüler-BAföG.