Schüleraustausch Costa Rica: 7 Erfahrungen von Alicia in der glücklichsten Zeit ihres Lebens

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Alicia aus Niedersachsen hat ihr Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Costa Rica verbracht. Sie berichtet hier über ihre Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Lateinamerika kann man im Schüleraustausch Blog lesen (www.schueleraustausch-portal.de/blog-lateinamerika)
1 Schüleraustausch Costa Rica: Die glücklichste Zeit meines Lebens. Wenn ich den Auslandsaufenthalt mit wenigen Worten beschreiben müsste, würde ich die Zeit als eine der Glücklichsten meines Lebens bezeichnen. Ich habe mich in meine Gastfamilie eingelebt, tolle Freunde gefunden und fließend Spanisch gelernt.

2 Schüleraustausch Costa Rica und die Corona-Krise. Nun musste ich leider, auf Grund der Corona Pandemie, vorzeitig nach Deutschland zurück kehren. Aber ich bin sehr dankbar für wunderschöne acht Monate, die ich dort verbringen durfte und in denen ich sehr viel erlebt, gesehen und vor allem unbezahlbare Erfahrungen gemacht habe.

3 Schüleraustausch Costa Rica: Die Menschen sind glücklich und zufrieden. Ich denke der größte Unterschied zu Deutschland ist, dass die Costa Ricaner mit dem, was sie haben und tun, glücklich und zufrieden sind und die Prioritäten im Alltag anders setzen. Wir haben viele Dinge in Deutschland, die für uns selbstverständlich sind. Wenn man über eine längere Zeit den Alltag in einem anderen Land, wie Costa Rica, miterlebt hat, lernt man diese alltäglichen Dinge mit anderen Augen zu sehen und Wert zu schätzen.

4 Schüleraustausch Costa Rica und PURA VIDA. In Costa Rica gab es von allen Seiten immer diese Freundlichkeit und Offenheit. Die Menschen sind sehr kommunikativ und schließen einen sehr schnell ins Herz. Auch ich habe die Ticos sehr schnell in mein Herz geschlossen, denn bei diesem Hauch von „Pura Vida“ fühlt man sich einfach direkt willkommen. Das ist etwas, das mich sehr fasziniert an den Ticos. Ich habe mit meiner Gastfamilie in einem Vorort der Hauptstadt San José, in Asserí gelebt. Das liegt in den Bergen im Valle Central auf ungefähr 1.200m Höhe und es war für mich perfekt dort, sowohl für Ausflüge, es gibt Busverbindungen bis an die Küste, als auch klimatisch, da es dort nicht so heiß wird.

5 Schüleraustausch Costa Rica und meine Schule. Außerhalb der Ferien verbringt man den größten Teil des Tages in der Schule. Ich habe die Schule „Liceo de Aserrí“ besucht, eine öffentliche Schule mit ca. 2.000 Schülern. Dort wurde ich von den Schülern am ersten Tag gleich herzlich aufgenommen und fiel als einzige Austauschschülerin der Schule natürlich direkt auf. Viele Austauschschüler besuchen in Costa Rica eine private Schule, da dort mehr Englisch gesprochen wird und dadurch der Einstieg leichter ist.

6 Schüleraustausch Costa Rica und meine Spanisch-Kenntnisse. Anfangs, da die Ticos sehr schnell sprechen und viele eigene Wörter verwenden, kam ich trotz fünf Jahren Spanisch in der Schule nicht weit. Das ging dann aber schnell voran und mittlerweile kann ich mich unterhalten ohne nach Vokabeln zu suchen, im Gegenteil manchmal suche ich nach dem passendem deutschen Wort. Mir hat die Schule in Costa Rica richtig gut gefallen und ich würde meine verpassten zwei Monate direkt dort nachholen wollen.

7 Schüleraustausch Costa Rica und meine Freizeit. Auch die Musik spielt dort, und vor allem in meiner Gastfamilie, eine große Rolle. Es gibt viele traditionelle lateinamerikanische Lieder die ALLE mitsingen können und der Reggae-Ton ist auch sehr beliebt. Dadurch, dass ich mich sehr für Musik interessiere, war das natürlich perfekt. Ich höre die Musik jetzt noch gerne und bin mir auch sehr sicher, dass ich sie immer gerne hören werde. Natürlich wird in Lateinamerika auch viel getanzt. Das liegt den Ticos sozusagen im Blut, mit Freunden, in der Familie und auch in der Tanzschule, die ich für drei Monate besucht habe.
Wo man Austauschorganisationen mit guter Beratung findet. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Austauschorganisationen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen.Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de