Schüleraustausch USA und Corona: Wie lange im Voraus muss man das Auslandsjahr 2021/2022 vorbereiten?

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Das Auslandsjahr in den USA ist ein außergewöhnliches Erlebnis für die jungen Leute. Der Schüleraustausch ist für sie eine große Chance. Die USA sind für viele Schüler das Traumziel Nummer 1. Der Auslandsaufenthalt muss gut vorbereitet werden. Damit stellt sich die Frage, wie lange im Voraus man mit den Vorbereitungen beginnen sollte. Aktuell kommt dazu, dass der Schüleraustausch-Markt durch die Corona-Pandemie stark beeinflusst ist.
1 Schüleraustausch USA in Corona-Zeiten. Im Rahmen des Corona-Lockdowns im Frühjahr hatten auch die USA die Grenzen geschlossen. Seit Ende August 2020 gibt die US-Regierung wieder Visa für den Schüleraustausch aus. Seitdem können Austauschprogramme nach USA wieder stattfinden. Seit dem Sommer konnte ein Teil der angemeldeten Schüler planmäßig in die USA reisen und verbringt dort jetzt ein normales High School-Jahr. Die Möglichkeiten für USA-Aufenthalte sind aktuell aber dadurch begrenzt, dass die Anzahl der Plätze reduziert ist: Für den Schüleraustausch werden nicht nur Visa sondern auch ein Platz in der High School und in einer Gastfamilie benötigt sowie Flugverbindungen in die USA und zur Gastfamilie. Da viele Schulen und Familien in den USA selbst stark mit der Corona-Pandemie beschäftigt sind, ist ihre Bereitschaft zur Aufnahme von Austauschschülern oft eingeschränkt. Im Ergebnis stehen weniger Plätze für Gastschüler zur Verfügung. Für das Schuljahr 2021/2022 kommt dazu, dass ein Teil der Plätze in den USA bereits belegt sind, weil Schüler ihr Auslandsjahr wegen der Corona-Pandemie um eine Jahr verschoben haben.
2 Die Mindestdauer für die Vorbereitung des Schüleraustausches USA. Die Mindestdauer ergibt sich aus dem organisatorischen Vorlauf für die Auswahl der Anbieter, die Bewerbung bei der Austauschorganisation, das Vorbereitungsseminar, das Visum, die Gesundheitsprüfung und die Abstimmungen mit der deutschen Schule. Das macht normalerweise drei Monate aus. Daher ist es in normalen Jahren nach Ostern nur noch mit Glück machbar, einen Platz für die USA zu bekommen. Voraussetzung ist, dass die Schüler zu Beginn der Vorbereitung schon genau wissen, was sie wollen: Welches Land, welche Region, Schulform, Programm, Dauer, Kosten. Die seriösen Austauschorganisationen sind in normalen Zeiten in der Regel in der Lage, die praktischen Vorbereitungen für die Reise – den Platz in der High School, die Gastfamilie, den Flug – binnen zwei Monaten vor Abflug zu organisieren.
3 Die Mindestdauer für die Vorbereitung des Schüleraustausches USA in Corona-Zeiten. Für 2021/2022 haben sich durch Corona die Bedingungen aber verändert: Viele Plätze sind bereits vergeben. Daher wird es absehbar zu Engpässen kommen. Das betrifft insbesondere das preisgünstige USA Classic Programm. Aber auch im USA Select Programm wird 2021 voraussichtlich deutlich früher als üblich „ausverkauft“ sein.
4 Der durchschnittliche Zeitbedarf für die Vorbereitung des Schüleraustausches USA in Corona-Zeiten. Der normale Zeitbedarf ergibt sich, wenn man vor dem “Schlussspurt” zunächst mehrere Ideen prüfen will. Das können unterschiedliche Länder und Programme sein. Dazu gehört dann das Gespräch mit Ehemaligen und mit mehreren seriösen Anbietern. Meistens sind die Schüler nach der ersten Erkundung soweit, dass sie wissen, was sie wollen. Im zweiten Schritt geht es dann auf die konkrete Suche. Im Ergebnis sollte man hierfür einen Vorlauf von sechs bis neun Monaten vor dem Abflug rechnen. Für das Schuljahr 2021/2022 bedeutet das, dass die Schüler und ihre Familien spätestens zu Beginn des Jahres 2021 starten müssen.
5 Der Zeitbedarf für die Vorbereitung des Schüleraustausches USA in Corona-Zeiten bei fundierter Recherche. Wer sich vorab bewusst breit informieren und Alternativen ansehen will, sollte mindestens ein Jahr vorab anfangen. Das schafft mehr Sicherheit für die Entscheidung, ob und wohin es gehen soll. Für den Schüleraustausch USA bedeutet das allerdings, dass es wahrscheinlich für das Schuljahr 2021 / 2022 bereits zu spät ist. Besser ist dann, die Suchphase entspannt anzugehen und das Auslandsjahr in den USA erst für 2022/2023 zu planen. Im Hinblick auf Corona ist dann auch die Gewissheit größer, dass der Schüleraustausch unbeeinflusst von den Auswirkungen der Pandemie verlaufen kann.
6 Schüleraustausch USA und die beste Austauschorganisation. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Anbieter für den Schüleraustausch in die USA. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vorgeprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert (www.schueleraustausch-portal.de/organisationen). Dort gibt es auch die Stipendien Datenbank mit mehr als 1.000 seriösen Stipendien für den Schüleraustausch. Vor der Entscheidung sollten die Schüler zusätzlich mit mehreren seriösen Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de