Schüleraustausch USA: Wie stark werden die Preise für das Auslandsjahr durch Corona 2021/22 steigen?

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1 Schüleraustausch USA: Die bisherigen Auswirkungen von Corona. Der Schüleraustausch USA ist durch die Corona-Pandemie im Schuljahr 2020/21 stark beeinträchtigt. Die US-Regierung vergibt erst seit Ende Juli 2020 wieder Visa für den Schüleraustausch. Daher sind viele junge Leute interessiert, ihren Schüleraustausch in den USA im nächsten Jahr zu absolvieren. Ein Grund dafür ist auch, dass das „Zeitfenster“ für ein Auslandsjahr während der Schulzeit sowohl vom Lebensalter als auch von den Regelungen der Schulen auf einen relativ kurzen Zeitraum begrenzt ist. Ein Teil der jungen Leute hat nur noch im Schuljahr 2021/22 die Möglichkeit für ein Auslandsjahr während der Schulzeit. Damit stellt sich die Frage, wie die Chancen für einen Schüleraustausch in den USA 2021/22 sind, insbesondere hinsichtlich der Kosten.

2 Schüleraustausch USA 2021/22 und die Entwicklung der Corona-Pandemie Nach derzeitigem Stand der Corona Situation wird allgemein erwartet, dass der Schüleraustausch ab dem Schuljahr 2021/22 wieder weitgehend „normal“ machbar ist. Dies betrifft sowohl die gesundheitliche Situation als auch die Verhältnisse in der Gesellschaft und an den High Schools.

3 Schüleraustausch USA und die Kosten in normalen Zeiten. Das Auslandsjahr in den USA ist aus vielen Gründen populär. Ein Grund, der dazu beiträgt, ist, dass der Schüleraustausch in den USA im Vergleich zu den anderen englischsprachigen Ländern sehr preisgünstig ist. Im USA Classic Programm, das mit dem Besuch einer staatlichen High School und der Unterbringung in einer Gastfamilie verbunden ist, bekommt man das USA-Jahr bei seriösen Anbietern zu Programmpreisen, die unter 7.000 Euro beginnen. Mit allen Nebenkosten und Taschengeld für die Ausgaben vor Ort kommt man mit rund 10.000 Euro zurecht. Im USA Select Programm besuchen die Schüler eine private High School und werden in einer Gastfamilie oder einem Internat untergebracht, wobei hier für Schule und Unterkunft erhebliche Kosten für den Schüler entstehen. Bei den Select-Programmen beginnen die Programmpreise bei 15.000 Euro pro Jahr.

4 Schüleraustausch USA und die Kosten 2021/22 für die High Schools. Die Kosten für die staatlichen High Schools werden sich für die Gastschüler nicht ändern: Die US-Regierung übernimmt diese Kosten im USA Classic Programm. Eine Steigerung der Kosten entsteht indirekt: Ein großer Teil der verfügbaren Plätze wird durch diejenigen Schüler bereits belegt, die ihren Schüleraustausch aus dem Vorjahr nach 2021/22 verschoben haben. Damit wird für viele Schüler nur die Möglichkeit bleiben, im Rahmen des USA Select Programms in die USA zu gehen. Für die privaten High Schools muss man aber Schulgeld bezahlen, so dass die Kosten allein dadurch höher liegen. Hinzu kommt, dass auch für diese Plätze eine Verknappung zu erwarten ist. Daher dürften die privaten High Scholls ihre Preise anheben.

5 Schüleraustausch USA und die Kosten 2021/22 für die Gastfamilien. Hier gilt das Gleiche wie bei den High Schools. Die für die Schüler kostenfreien Plätze im USA Classic Programm werden knapp, so dass ein größerer Teil der Schüler auf das USA Select Programm auswichen muss, in dem die Schüler für die Unterkunft zahlen müssen.

6 Schüleraustausch USA, Corona und die Kosten für 2021/22 insgesamt. Zusammenfassend gesehen dürften die Kosten für viele Schüler um einen erheblichen Betrag steigen, wobei von der Größenordnung her bis zu einem Drittel der bisherigen Kosten realistisch ist.
Die besten Austauschorganisationen für den Schüleraustausch USA. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Anbieter für den Schüleraustausch USA. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vorgeprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert (www.schueleraustausch-portal.de/organisationen). Dort gibt es auch die Stipendien Datenbank mit mehr als 1.000 seriösen Stipendien für den Schüleraustausch. Vor der Entscheidung sollten die Schüler zusätzlich mit mehreren seriösen Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de