Schüleraustausch USA und weltweit: 10 Punkte, die deutsche Schüler und Familien wissen müssen

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Junge Leute, die im Jahr 2019 zum Schüleraustausch ins Ausland gehen wollen, sollten jetzt mit den Vorbereitungen starten. Damit stelle sich die Frage: Was ist besonders wichtig? Die Stiftung Völkerverständigung hat die 10 wichtigsten Punkte zusammengestellt.
1. Die Ziele klären für das Auslandsjahr klären. Ein Auslandsjahr während der Schulzeit bedeutet, dass die Schüler im Ausland in eine Schule gehen und in Gastfamilien leben. Wenn das passt, ist der Schüleraustausch für die beste Idee.
2. Die Fernweh-Kompetenz prüfen. Wer einen Schüleraustausch machen will, muss Neugier, ein wenig Abenteuerfreunde, Offenheit gegenüber Unbekanntem und die Bereitschaft mitbringen, überraschende Situationen oder kleine Probleme vor Ort selbst aktiv anzugehen.
3. Das Ziel der Reise festlegen. Am Beginn der Überlegungen stehen die Wünsche für das Land, bei großen Ländern wie den USA oder Kanada, welche Region, es sein soll. Damit legt man auch fest, welche Sprache die Schüler besser lernen.
4. Das High School-Programm aussuchen. Bei den Classic Programmen besuchen die Schüler staatliche Schulen und wohnen in einer Gastfamilie. Außer staatlichen Schulen gibt es private Schulen, die normalerweise kleiner, besser ausgestattet und flexibler sind; dafür sind die Kosten höher. Als Alternative zur Gastfamilie gibt es Internate. Normalerweise sind die Kosten im Internat höher.
5. Die Schule im Ausland suchen. Das ist wichtig, sollte aber keine Probleme bereiten, wenn man darauf achtet, dass die Schüler dort die Fächer belegen können, die die Heimatschule in Deutschland für die Anerkennung verlangt. Die Austausch-Organisation muss das klären.
6. Die Abstimmung mit der Schule in Deutschland. Man kann sich für ein Jahr beurlauben lassen, sofern das den Schulerfolg nicht gefährdet. Dabei ist wichtig, ob die Schüler eine G8- oder G9 Schule besuchen.
7. Die organisatorische Vorbereitung in Deutschland. Dazu gehören viele Dinge, die man vorab erledigen muss: Visum beantragen, Gesundheitsprüfungen, die Abmeldung aus Vereinen und den Abschied von Freunden und von der Familie.
8. Die Kosten des Schüleraustausches ermitteln. Dafür sind vor allem wichtig: Das Land, das Austausch-Programm und die von die ausgewählte Austausch-Organisation. Je nach Zielland, Programm und Anbieter kostet ein Auslandsjahr zwischen 5.000 und 50.000 Euro.
9. Die Finanzierung klären. Grundsätzlich finanzieren die Eltern den Schüleraustausch. Aber sie haben während des Auslandsjahres Einsparungen bei den Lebenshaltungskosten und es gibt es viele Stipendien und staatliche Förderangebote.
10. Die Austausch-Organisation auswählen. Die Austausch-Organisation hat die Aufgabe, die Schüler zu beraten, inhaltlich auf das Auslandsjahr vorzubereiten und viele Organisationsfragen abzunehmen. Sie vermitteln den Platz in der Schule und in der Gastfamilie. Während der Zeit im Ausland betreuen sie sie Schüler vor Ort. Wichtig ist, nur seriöse und leistungsfähige Anbieter in die Auswahl zu nehmen. Dafür gibt es im Internet die Anbietersuchmaschine auf dem SchülerAustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen) und die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen SchülerAustausch-Messen – der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de