Shape Corp. wurde zum Finalisten für den Swedish Steel Prize 2019 ernannt

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Der Swedish Steel Prize feiert dieses Jahr 20-jähriges Bestehen und soll gute Konstruktion, Kooperation und Innovation in der Stahlbranche würdigen, die Verbesserungen und Nachhaltigkeit ermöglichen. Die US-amerikanische Shape Corp. ist einer von vier Finalisten für den diesjährigen Preis, der im Rahmen einer Zeremonie im schwedischen Stockholm am 14. November verliehen wird. Die Preisverleihung ist Teil einer dreitägigen Veranstaltung, bei der Hunderte internationaler Teilnehmer verschiedene Seminare und das Werk von SSAB besuchen werden.
Shape Corp. wird für sein 3D-Dachträgerrohr nominiert – eine neue und bisher in der Automobilindustrie einmalige Innovation, die sowohl eine Kostenersparnis für Hersteller bewirkt als auch eine Steigerung der Sicherheit von Fahrzeugen für die Allgemeinheit.
„Mitte des vergangenen Jahrzehnts haben wir eine Biegetechnik entwickelt, welche das Biegen in eine Richtung innerhalb ein und derselben Ebene, angepasst an unser kombiniertes Walz- und Umformverfahren ermöglicht. Wir nannten es das 1D-Biegeverfahren und im Zuge der nachfolgenden Jahre wurde diese Technik in das Verbiegen in zwei Richtungen innerhalb derselben Ebene weiterentwickelt – und dann in drei Richtungen. Wir nennen das 3D-Biegen“ erläutert Brian Oxley, Product Manager bei der Shape Corp.
Im Jahr 2011 wandte sich Shape Corp. mit dem Profilkonzept an Ford. Das Ergebnis waren dann in 3D walzgeformte A-Säulen, gefertigt aus kaltgewalztem martensitischem Stahl mit 1.700 MPa, der aktuell in einer Reihe von Ford Modellen verwendet wird, darunter der Ford Explorer und der Ford Escape. Auch Docol® 1700M Stahl wird Teil dieser Anwendung sein.
Traditionell werden diese Teile im Fahrzeugbau durch Hydroumformung gefertigt, was jedoch Einschränkungen in Bezug auf die Materialfestigkeit mit sich bringt und die Effizienz des Fertigungsprozesses beeinträchtigt. Im Gegensatz hierzu wird das Rohr nach der Rollumformung dreidimensional gebogen und dann im Laser Remote Verfahren zu einer Unterbaugruppe laserverschweißt und so in den Bereich von A-Säule und Dachträger des Sicherheitskäfigs zum Aufprallschutz integriert.
Dank dieser 3D-Umformung haben die A-Säulen ein schlankeres Profil als bei herkömmlichen Lösungen und ermöglichen dadurch eine bessere Sicht des Fahrers, einen größeren Innenraum sowie ein besseres Verstauen der Airbags. Die 3D-umgeformten A-Säulen weisen ein besseres Verhältnis von Gewicht zu Festigkeit von mehr als 50% auf, was insgesamt eine Gewichtseinsparung von 2,8 – 4,5 kg pro Fahrzeug zur Folge hat.
Die innovative Technologie der Shape Corp. und die damit verbundene Anwendung von Stahl hat sich in der Automobilindustrie als richtiger Weg erwiesen und bedeutet in Sachen Sicherheit und Konstruktion im Automobilbau einen wesentlichen Sprung nach vorn.
„Wir haben den besten hochfesten Stahl auf dem Markt genommen und ihn mit der idealen Anwendung verbunden – ein wenig, als würde man den passenden Wein für das feine Essen aussuchen“ erläutert Oxley. „Die Ergebnisse sind in Bezug auf Gewichtseinsparung sehr greifbar. Dies beweist den Branchenvertretern jedoch auch, was mit diesen hochmodernen Materialgüteklassen möglich ist – und dass Stahl im Automobilbau auch auf lange Sicht relevant sein wird.“
Ihre Entscheidung, Shape Corp. für das Finale beim Swedish Steel Prize 2019 zu nominieren, begründet die Jury folgendermaßen:
Shape hat einen kosteneffizienten und robusten Herstellungsprozess für 3D-umgeformte Rohrprofile entwickelt, der die Anwendung von Kaltumformstählen mit den derzeit höchsten Festigkeiten ermöglicht. Mit dieser Technologie steht nun eine einzigartige Leichtbaulösung für Rohrprofile an A-Säulen und Dachträgern mit minimalem Querschnittsprofil für die Implementierung durch einen namhaften Automobilhersteller im Laufe des Jahres 2020 zur Verfügung. Diese bahnbrechende Innovation stellt eine Herausforderung für andere Leichtbaumaterialien dar und bietet mit Stahl als Material der Wahl ein wesentlich höheres Maß an Nachhaltigkeit, indem Prozesse der Kreislaufwirtschaft ermöglicht werden.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte steelprize.com oder wenden Sie sich an:
Eva Petursson, Vorsitzende der Jury, Swedish Steel Prize, eva.petursson@ssab.com
Anna Rutkvist, Projektleiterin, Swedish Steel Prize, anna.rutkvist@ssab.com

SSAB ist ein in Nordeuropa und den USA ansässiges Stahlunternehmen. SSAB bietet Produkte und Dienstleistungen mit Mehrwert an, die in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden entwickelt wurden – damit die Welt stärker, leichter und nachhaltiger wird. SSAB beschäftigt Mitarbeiter in über 50 Ländern. SSAB verfügt über Produktionsstätten in Schweden, Finnland und in den USA. SSAB ist an der Nasdaq Stockholm notiert und an der Nasdaq Helsinki zweitnotiert. www.ssab.com.

Weitere Informationen unter:
http://ins-news.com/de/100/870/2665/Shape-Corp-wurde-zum-Finalisten-f%C3%BCr-den-Swedish-Steel-Prize-2019-ernannt.htm

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