Schüleraustausch USA: 6 Punkte, wie man auch ohne gute Englisch-Kenntnissen an eine High School kommt

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Längere Zeit als Schüler in einem anderen Land leben und dort die Kultur, die Menschen und die Sprache kennen lernen – der Schüleraustausch steht bei jungen Leuten hoch im Kurs. Das Traumziel Nummer 1 sind die USA; danach kommen weitere englischsprachige Länder wie Kanada, Neuseeland, Australien und Großbritannien. Wer sich um einen der begehrten Plätze in den Programmen der Austausch-Organisationen bewirbt, fragt sich: Wie stehen meine Chancen, wenn meine Englischnoten in der Schule nicht so gut sind? Die gemeinnützige Stiftung Völkerverständigung zeigt, was dazu wichtig ist.
1. Wie wählen die Schulen in den USA die Schüler für das Auslandsjahr aus? Die US-Schulen müssen die Bewerbungen der Austauschschüler akzeptieren, damit der Austausch stattfinden kann. Oft stellen sie Anforderungen, zum Beispiel einen Mindestdurchschnitt bei den Noten, insbesondere den Englischnoten. Der Ablauf ist normalerweise so, dass die deutsche Austausch-Organisation die Auswahl so trifft und die Unterlagen vorbereitet, dass ihre P2.artner-Austausch-Organisation in den USA die Unterlagen prüfen und damit die Schule und die Gastfamilie zuordnen kann.
2. Englischkenntnisse für den Schüleraustausch USA. Das Auslandsjahr dient gerade auch dazu, die Kenntnisse in der Fremdsprache zu verbessern. Die Amerikaner wissen, dass die Schüler das Auslandsjahr auch deshalb machen, weil sie die Sprache besser lernen wollen. Perfekte Sprachkenntnisse werden daher nicht erwartet.
3. Englischkenntnisse: Die Anforderungen der US-Schulen. Normalerweise erwarten die US-Schulen “durchschnittliche” Englischkenntnisse aus dem deutschen Schulunterricht. Bei unterdurchschnittlichen Noten kann es Rückfragen geben und ggf. zu einer Ablehnung führen. Die Schüler haben aber auch in einer derartigen Situation gute Möglichkeiten, aktiv zu werden: Die Auswahl des Austausch-Programms, die Schule kann helfen und die Auswahl der Austausch-Organisation.
4. Das beste Austausch-Programm. Für die USA gibt es zwei Programmarten: Die staatliche US-High School mit Unterbringung in einer Gastfamilie (“USA Classic”). Hier werden die Schüler in die Region / Schule / Familie vermittelt, die aus Sicht der US-Partnerorganisation passt. Die private US-High School mit Unterbringung in einer Gastfamilie oder einem Internat kann man selbst aussuchen. Private Schulen sind in der Regel kleiner und individueller als staatliche Schulen und gehen auch mehr auf die Schüler ein. Hier hat man auch bei schwächeren Englisch-Noten beste Chancen.
5. Englischkenntnisse und die Schule in Deutschland. Üblich ist, dass du deiner Bewerbung bei der Austausch-Organisation nicht nur ein Zeugnis sondern auch Referenzen von Lehrern beizufügen sind. Daher sollte man mit dem Englischlehrer sprechen, der bestätigen kann, dass die Voraussetzungen vorliegen. dem Unterricht zu folgen und in kurzer Zeit die Englischkenntnisse zu verbessern.
6. Die Englischkenntnisse und die Auswahl der Austausch-Organisation. Die deutsche Austausch-Organisation hat die Aufgabe, die Schüler zu beraten, zu unterstützen und sie hinsichtlich ihrer Eignung für den Austausch einzuschätzen. Das kann auch zu einer Ablehnung führen, wenn man die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Auslandsjahr nicht mitbringt. Gute Organisationen nehmen sich Zeit und klären dies mit im Detail, auch hinsichtlich der Englischkenntnisse. Sie werden im Regelfalle helfen können, eine passende Schule zu finden.
Der Markt der Anbieter ist vielfältig; die Angebote sind sehr unterschiedlich. Daher sollte man die Auswahl der Organisation systematisch angehen und zuerst mit der Schule die Rahmenbedingungen klären und überlegen, was für das Auslandsjahr wichtig ist. Dann sollte man darauf achten, nur Anbieter in den Blick zu nehmen, die seriös und leistungsfähig sind. Im Internet gibt es eine gute Übersicht in der Anbietersuche auf dem Schüleraustausch-Portal (schueleraustausch-portal.de/organisationen). Zum Schluss kommt das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen – die deutschen Schüleraustausch-Messen – der Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine: aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de