Schüleraustausch USA nach dem Abitur: 7 Punkte zur Entscheidung für das Auslandsjahr

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In letzter Zeit nimmt die Zahl an Schüler zu, die während der Schulzeit keine Gelegenheit hat, einen Schüleraustausch zu machen und das High School-Jahr nach dem Abitur nachholen möchte. Wenn man das überlegt gibt es zwei Fragen: Was ist machbar und was macht Sinn? Dazu muss man die Bedingungen für High School-Aufenthalte in den USA kennen. Die gemeinnützige Stiftung Völkerverständigung hat die dazu wichtigen Punkte zusammen gestellt.
1 Schüleraustausch in den USA: Das USA Classic-Programm. Bei den Classic-Programmen besuchen die Schüler eine staatliche High School und leben in einer Gastfamilie in der Nähe. Schule und Gastfamilie werden von der Austauschorganisation allein ausgesucht, und zwar USA-weit. Man kann also sowohl in Alaska als auch in Wisconsin oder in Florida landen. Für dieses Programm gibt es staatliche Subventionen von der US-Regierung, die allerdings mit engen Vorgaben verbunden sind. Dazu gehört, dass die Schüler in Deutschland die Schule noch nicht abgeschlossen haben dürfen. Bei der Einreise dürfen die Schüler maximal 18,5 Jahre alt sein. Außerdem sind im USA Classic-Programm grundsätzlich nur Ganzjahresaufenthalte möglich.
2 Schüleraustausch in den USA: Das USA Select-Programm. Die Schüler besuchen eine private High School, die sie selbst auswählen. Sowohl die Subventionen als auch die genannten Vorgaben der Regierung fallen weg. Private High Schools sind auch in den USA generell kleiner, individueller, besser ausgestattet und haben ein breiteres Fächer-und Sportangebot als staatliche Schulen. Die privaten High Schools kümmern sich auch um die passende Unterkunft (Gastfamilie, Internat). Sie sind sehr flexibel und können auf Wünsche der Schüler besser eingehen. Das betrifft auch die Dauer des Aufenthaltes.
3 Die Alternativen für junge Leute nach dem Abitur: Das Gap Year. Junge Leute wollen nach dem Abitur oft eine Auszeit nehmen, um zu überlegen, was sie künftig machen wollen: eine Ausbildung, ein Studium und in welchem Bereich. Dafür suchen sie neue Perspektiven und Erfahrungen. Für dieses Gap Year ist es am besten, wenn man eine Erfahrung macht, die für die Zukunftsplanung Hinweise gibt. Die Gap Year-Programme im Ausland sind besonders beliebt: Man lernt inhaltlich etwas Neues und kommt in eine Umgebung, in der man Selbständigkeit lernen kann. Die fremde Kultur und Sprache erweitern den Blick auf die Welt.
4 High School nach dem Abitur: Wofür kann das Sinn machen? Der Reiz des Aufenthaltes an einer High School speziell in den USA kommt aus mehreren Punkten: Die intensive Einbindung in die Schulgemeinschaft, das Zusammenleben mit der Gastfamilie, das Erleben des American way of life“, der Städte, Landschaft und Natur der USA. Für viele junge Leute ist auch das Training der Englischkenntnisse wichtig. Dazu kommt der legendäre „High School Spirit“ an den Schulen in den USA. Wenn dies die Ziele sind kann der High School-Aufenthalt auch nach dem Abitur sinnvoll sein. Wie schon der Schüleraustausch während der Schulzeit sollte man allerdings nicht erwarten, dass man fachlich bzw. akademisch Herausragendes lernt; darum geht es aber auch nicht.
5 Gap Year in den USA nach dem Abitur: Die Programme. Für Ausländer gibt es in den USA nach der Schulzeit vor allem drei Möglichkeiten. Praktika in begrenztem Umfang im Rahmen von befristeten Ferienjobs, vor allem als „Camp Counselor“ in Freizeiteinrichtungen; der Zeitraum ist hier auf 9 bis 12 Wochen begrenzt. Arbeiten und leben in einer Gastfamilie als Au pair; das Programm heißt in den USA EduCare. Freiwilligenarbeit in einer gemeinnützigen Organisation ohne Bezug zu einem Beruf oder einer Ausbildung.
6 Gap Year in den USA nach dem Abitur: Studieren in den USA. Mit dem Abitur kann man gut das Gap Year auch nutzen, um in den USA etwas für die Bildung zu tun. Neben einem Schnuppersemester an einer Hochschule gibt es die Möglichkeit, ein Jahr an einem Community College zu absolvieren. Dort gibt es einen hohen Praxisbezug der Fächer und einen Abschluss, der für ein späteres Studium an einer US-Hochschule nützen kann.
7 Das beste High School-Jahr für den Schüleraustausch USA nach dem Abitur. Auf dem deutschen Markt gibt es viele Anbieter für den Schüleraustausch USA. Leistungen und Kosten unterscheiden sich deutlich. Da die Austausch-Organisation wichtig ist, sollte man das systematisch angehen. Dabei muss man darauf achten, dass man nur solche Anbieter in den Blick nimmt, die seriös und leistungsfähig sind. Vereinfacht wird das, wenn man eine seriös vor-selektierte Auswahl nutzt, wie die Anbietersuche auf dem SchülerAustausch-Portal . Danach kommt das persönliche Gespräch mit den Austausch-Organisationen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur qualifizierte Anbieter zulässt. Orte und Termine: Website aufindiewelt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de

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