Schüleraustausch: Wie lange sollte man ins Ausland gehen, um gut Englisch zu lernen?

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Schüler, die für einen Schüleraustausch ins Ausland gehen, lernen die Kultur, das Land und viele neue Menschen kennen. Ein wichtiger Punkt ist für die Schüler das Lernen der Sprache. Die meisten jungen Leute wählen für den Schüleraustausch ein englischsprachiges Land. TOP-Ziele sind die USA, gefolgt von Kanada, Neuseeland, Australien und Großbritannien. Die Auslandsprogramme bieten die Möglichkeit, zwischen vier Wochen und einem vollen Schuljahr in den Schüleraustausch zu gehen. Schüler, die ihren Auslandsaufenthalt vor allem unter dem Gesichtspunkt angehen, gut Englisch zu lernen, haben die Frage: Welche Dauer ist für meinen Schüleraustausch notwendig, was ist optimal?

Schüleraustausch: Wie gut kann man als Ausländer überhaupt Englisch lernen? Die Erfahrung zeigt, dass Jugendliche eine Fremdsprache gut lernen können. Mit zunehmendem Alter wird das Fremdsprachenlernen schwieriger. Jugendliche kommen daher normalerweise nicht zur selben Sprachbeherrschung wie kleine Kinder. Sie können aber soweit kommen, dass sie fließend schreiben, sprechen und lesen können, eventuell mit einem Akzent.

Schüleraustausch: Welche Bedingungen sind für das Englischlernen wichtig? Wie gut und schnell man im Schüleraustausch Englisch lernen kann, hängt von mehreren Punkten ab: Die Vorkenntnisse, ob aus der Schule in Deutschland oder aus früheren Aufenthalten in einem Englischsprachigen Land. Auch durch den Medienkonsum kann man die eigenen Sprachkenntnisse beeinflussen: Nachrichten, Zeitschriften, Filme, Fernsehen in englischer Sprache helfen. Sprachtalent, Sprachgefühl, und, -gehör sind individuell sehr unterschiedlich. Wer sprachbegabt ist, hat es leichter und kommt auch schneller zum Ziel. Die Intensität des eigenen Lernens. Das betrifft die sprachliche Vorbereitung in Deutschland, vor allem aber vor Ort im Ausland. Dabei geht es um den persönlicher Einsatz und die Praxis, also nicht nur zuhören, sondern auch selbst sprechen

Schüleraustausch: Englischkenntnisse nach einem Kurzzeit-Aufenthalt. Als Kurzzeit-Aufenthalte werden Schüleraustausche bezeichnet, die wenige Wochen bis drei Monate dauern. Wie gut beherrschen die Schüler die Sprache nach so kurzer Zeit? Vier Wochen Schüleraustausch: Klar ist, dass man in vier Wochen kaum in der Lage sein wird, die Fremdsprache perfekt zu beherrschen. Bei guten Vorkenntnissen und großem Engagement kann man sicher so gut werden, dass die Kommunikation vor Ort relativ gut gelingt. Damit liegt ein so kurzer Aufenthalt auf dem Niveau eines Sprachkurses in den Ferien. Drei Monate Schüleraustausch. Ehemalige Austauschschüler berichten, dass sie nach drei Monaten im Ausland „angekommen“ sind, auch sprachlich. Sie können im täglichen Leben soweit flüssig sprechen, hören und lesen, um ihr Leben im Schüleraustausch selbst zu gestalten.

Schüleraustausch: Englischkenntnisse nach einem halben Schuljahr
Wer ein halbes Schuljahr im Ausland verbringt, kommt auf etwa fünf Monate im Schüleraustausch. Zu diesem Zeitpunkt sind die Austauschschüler normalerweise im Englischen flüssig, in Wort und Schrift. Das bedeutet nicht, dass sie alle Vokabeln beherrschen, aber doch, dass sie im täglichen Leben sprachlich das erreichbare Niveau geschafft haben. Daher reichen vielen Schülern auch diese fünf Monate für ihren Schüleraustausch.

Schüleraustausch: Verbessern sich die Englischkenntnisse, wenn man ein ganzes Auslandsjahr absolviert? Die Erfahrungsberichte zeigen, dass die Schüler im zweiten Schulhalbjahr die gewonnenen Kenntnisse nutzen, um Land und Leute besser kennen zu lernen. Das Sprachniveau ist also gut genug, um im Alltag kaum noch als Ausländer aufzufallen. Das Englische wird jetzt von der Fremd- zur Zweitsprache. Manche Jugendliche träumen und denken jetzt auf Englisch. Das zweie Halbjahr bringt also durchaus noch etwas für die Sprachkenntnisse, vor allem aber ist es die Zeit, noch besser in das Leben vor Ort hineinzukommen.

Schüleraustausch und Englischlernen: Die Rolle der Austauschorganisation
Die Austauschorganisation hat wichtige Aufgaben in der Beratung der Schüler und für die Organisation des Auslandsaufenthaltes. Vor dem Start in die Welt kann sie einschätzen, wie gut die Sprachkenntnisse sind und ob die Schüler zu Beginn ihrer Zeit im Ausland gut „mitkommen“ werden. Auf dieser Grundlage beraten sie bei der Auswahl des Programms und zur Frage eventuell notwendiger Vorbereitungen. Daher ist die Auswahl der Austauschorganisation wichtig. Eine vorgeprüfte Übersicht findet man online im Schüleraustausch-Portal und persönlich auf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen.de. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen unter:
https://www.schueleraustausch-portal.de